EU-Parlamentarier beim Wasserverband Sorgsamer Umgang mit Ressource Wasser gefordert

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Besuch in Werlte: (von links) Johannes Golla (Wasserverband), Thomas Rakers, Jens Gieseke und Werner Stürmeyer. Foto: Büro GiesekeBesuch in Werlte: (von links) Johannes Golla (Wasserverband), Thomas Rakers, Jens Gieseke und Werner Stürmeyer. Foto: Büro Gieseke

Werlte. Aus Anlass des Weltwassertages hat sich der Europaabgeordnete Jens Gieseke (CDU) mit dem Geschäftsführer des Wasserverbandes Hümmling, Thomas Rakers, und dem Kooperationslandwirt Werner Stürmeyer in Werlte über die grundwasserschonende Bewirtschaftung unterhalten.

Seit vielen Jahren ist Werner Stürmeyer Kooperationslandwirt des Wasserverbandes. Seine Flächen liegen im Einzugsgebiet der Werlter Brunnen. „Wir zeigen, dass eine nachhaltige wasserschonende Bewirtschaftung möglich ist“, sagte Stürmeyer. Besonders erfolgreich sei hier der Anbau von Zwischenfrüchten. „Das Bewusstsein für Wasserschutz ist bei den Landwirten im Einzugsgebiet des Wasserverbandes Hümmling da“, sagte Stürmeyer. Die Landwirte seien bereit, verschiedene Maßnahmen des vorbeugenden Wasserschutzes umzusetzen.

Rakers bestätigte: „Es gibt schon sehr lange eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Landwirten und dem Wasserverband.“ Das hänge vor allem mit der langjährigen Beratung zusammen. Ein Fachmann berate im Auftrag des Verbandes die Landwirte bei den Maßnahmen und helfe bei einer bedarfsgerechten und wasserschonenden Düngeplanung.

Gieseke lobte das Zusammenspiel von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft: „Das Wasser auf dem Hümmling hat eine hervorragende Qualität. Dazu leistet die Zusammenarbeit zwischen Wasserverband und Landwirten sicher einen wichtigen Beitrag.“ Gerade beim Nitrateintrag müsse aber auch die Landwirtschaft weitere Erfolge erzielen. „Die Qualität des Wassers von morgen können wir schwer voraussagen. Deshalb müssen wir heute alles tun, um die Grenzwerte schon im Sickerwasser einzuhalten.“

Gieseke ist im Europaparlament Mitglied im Umweltausschuss und Stellvertreter im Agrarausschuss. „Dort ist das Thema Wasser immer wieder ein Diskussionspunkt“, so der Sögeler. Dabei gehe es auch um den Nitrateintrag. Die Europäische Union habe mit der Wasserrahmenrichtlinie im Jahr 2000 eine ambitionierte Wasserpolitik vorgelegt. „Die Vorgaben dort sind streng, aber sie sichern die wichtige Ressource Wasser“, so Gieseke. Er mahnte zu einem sorgsamen Umgang. Dabei seien Verbraucher, Industrie und Landwirtschaft gleichermaßen gefordert.


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