Verwaltung beauftragt Werlte gibt sich Konzept für die offene Jugendarbeit

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Der Werlter Stadtrat hat die Verwaltung damit beauftragt, ein Konzept für die offene Jugendarbeit auszuformulieren. Symbolfoto: Archiv/Mirco MoormannDer Werlter Stadtrat hat die Verwaltung damit beauftragt, ein Konzept für die offene Jugendarbeit auszuformulieren. Symbolfoto: Archiv/Mirco Moormann

Werlte. Der Werlter Stadtrat hat die Verwaltung einstimmig damit beauftragt, auf Basis eines vorliegenden Arbeitspapiers nun ein Konzept für die offene Jugendarbeit auszuformulieren.

Der Vorsitzende des zuständigen Fachausschusses für Familie, Jugend und Sport, Wilhelm Goldschmidt (CDU), erinnerte eingangs der Beratung zu diesem Thema an die Jugendkonferenz mit mehr als 100 Kindern und Jugendlichen. Hier habe die Frage „Wie sehen die Jugendlichen ihre Stadt“ im Vordergrund gestanden. Die Konferenz sei ein „wirklicher Erfolg“ gewesen, betonte Goldschmidt. Angesichts der Wünsche, bei denen es auch um Personal und Räume gehe, müsse nun festgelegt werden, „wie viel die Stadt aufbringen kann und will“. Daher solle auf der Basis des Arbeitspapiers ein Konzept für die offene Jugendarbeit formuliert werden.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Heinz Schwarte betonte: „Unsere Fraktion begrüßt das Konzept für die offene Jugendarbeit außerordentlich. Die Stadtverwaltung und die CDU-Fraktion rennen damit bei uns offene Türen ein“. In diesem Zusammenhang erinnerte Schwarte an eine Initiative seiner Fraktion in den 1980er Jahren, in der es darum gegangen sei, als Gemeinde offene Jugendarbeit zu betreiben und einen Jugendpfleger einzustellen. „Das hat damals heftige Reaktionen ausgelöst und ist abgelehnt worden.“ Später sei dann ein Jugendpfleger eingestellt worden und dass die Stadt jetzt die offene Jugendarbeit in die Hand nehme, sei gut.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Günther Scheffczyk begründete die seinerzeitige Ablehnung mit dem Fehlen des Bedarfs. „Wir hatten keine Aussiedler und keine Flüchtlinge. Aber bei veränderten Situationen, fassen wir auch veränderte Beschlüsse.“


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