Angebote werden eingeholt Werlte will „Machbarkeit“ von Freibadbau prüfen lassen

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Ein möglicher Standort eines Freibades in Werlte könnte die Grünfläche hinter dem Hallenbad sein. Foto: Archiv/Stadt WerlteEin möglicher Standort eines Freibades in Werlte könnte die Grünfläche hinter dem Hallenbad sein. Foto: Archiv/Stadt Werlte

Werlte. Der Stadtrat Werlte hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig beschlossen, Angebote zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie für den Bau eines Freibades einzuholen.

Der Vorsitzende des zuständigen Fachausschusses für Familie, Jugend und Sport, Wilhelm Goldschmidt (CDU), verwies angesichts der „Riesenkosten“ durch den Bau eines Freibades und der Tatsache, dass andernorts derartige Einrichtungen geschlossen würden, auf die zwingende Notwendigkeit, zunächst die Machbarkeit zu überprüfen. „Es geht darum, festzustellen ob wir uns das leisten können“, so Goldschmidt.

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Die Verwaltung kalkuliert laut der Sitzungsvorlage allein für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit Nettokosten zwischen 10.000 und 25.000 Euro – je nachdem, ob der Bestand des Hallenbades mit zu betrachten ist. Da der nun gefasste Beschluss des Stadtrates das Hallenbad miteinbezieht, dürften sich die Kosten somit eher im oberen Bereich bewegen. Das Einholen von Angeboten zur Erstellung einer Studie soll nun durch die Verwaltung erledigt werden.

Wettkampftaugliches Sportbecken

Konkret soll die Machbarkeitsstudie ein wettkampftaugliches Sportbecken in einer Größe von 10-Mal-25 Metern, ein Nichtschwimmerbecken, die Mitbetrachtung des Hallenbades, den Bau eines Freibades beim Hallenbad und die Erstellung von Lösungsmöglichkeiten für den Bau eines separaten Freibades sowie als Kombibad umfassen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Heinz Schwarte brachte die Unterstützung seiner Fraktion für den von der CDU in den Stadtrat eingebachten Antrag auf Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Ausdruck. „Die Studie halten wir für richtig“, so Schwarte. Gleichwohl erneuerte Schwarte die Forderung seiner Fraktion, auch die Anlage eines „Freizeitsees“ in die Betrachtung mit einzubeziehen. „Im Fachausschuss ist das abgelehnt worden, im Verwaltungsausschuss sind wir aber übereingekommen, es eventuell doch zu machen“, wollte Schwarte im Stadtrat sichergehen, dass dieser Aspekt weiter im Blick bleibt. Stadtdirektor Ludger Kewe versicherte: „Das kann jederzeit nachgeholt werden.“

Haushaltsberatungen stehen noch aus

Dass mit dem aktuellen Beschluss des Stadtrates aber nicht automatisch auch eine zeitnahe Auftragsvergabe verbunden ist, ging aus den Worten von Bürgermeister Daniel Thele (CDU) hervor. Er verwies darauf, dass die Haushaltsberatungen noch ausstehen und die Finanzierung der Machbarkeitsstudie „vorbehaltlich der Haushaltslage“ sei.

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