Anzeigen an sieben Straßen Digitale Tafeln für Werlter Ortseingänge geplant

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Auch in Werlte soll es digitale Eingangstafeln an den Ortseingängen wie etwa in Sögel geben. Foto: Mirco MoormannAuch in Werlte soll es digitale Eingangstafeln an den Ortseingängen wie etwa in Sögel geben. Foto: Mirco Moormann

Werlte. Die Stadt Werlte möchte an den Ortseingängen digitale Eingangstafeln errichten lassen. Sieben angedachte Tafeln könnten mit etwa 100.000 Euro zu buche schlagen.

Die Planungen, die auf einem Antrag des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Werlte basieren, sehen vor, an den Haupteingangsstraßen der Stadt digitale Anzeigetafeln aufzustellen. Wie Bauamtsleiter Dieter Cloppenburg im jüngsten Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Tourismus mitteilte, liege der Stadt ein Angebot einer Firma vor. Demnach fallen pro Eingangstafel Kosten von 13.800 Euro an. Multipliziert mit den sieben Ortseingangsstraßen komme man auf eine erste Kostenschätzung von 96.600 Euro.

Die Kosten für die Stromanschlüsse seien laut Cloppenburg standortabhängig und könnten noch variieren. Die Kosten für eventuell erforderliche Planungen und Genehmigungen seien ebenfalls noch nicht berücksichtigt worden. Aufgestellt werden sollen die Tafeln an der Sögeler, Wehmer, Oldenburger, Bockholter, Rastdorfer, Loruper und Harrenstätter Straße.

Heiner Jansen (CDU sprach sich für die Tafeln aus, auf denen künftig sämtliche Veranstaltungen angekündigt werden könnten. Es sei eine zeitgemäße Lösung, die für die nächsten Jahrzehnte Bestand habe. Zudem riet er dazu, zu prüfen, ob die Kosten mit Leader-Mitteln gefördert werden könnten.

Regina Jerzembeck (CDU) meinte, dass die Stadt und nicht der HGV „die Sache in die Hand nehmen“ sollte, um später auch die Entscheidungen, was auf den Tafeln angezeigt werden solle, treffen zu können.

Werner Stürmeyer (CDU) schlug vor, dass in einem ersten Schritt womöglich erst zwei Tafeln aufgestellt werden könnten. Zudem sei auch die Finanzierung noch unklar. Aus diesem Grund riet er dazu, das Thema noch einmal zurück in die Fraktionen zu geben und später erneut darüber zu beraten, was vom Ausschuss so befürwortet wurde. Einigkeit herrschte im Ausschuss, dass die Vereine, von denen es etwa 70 in Werlte gibt, nicht zur Kasse gebeten werden sollten. Über einen Zuschuss vom HGV, der das Thema auf die Agenda gebracht hatte, müsse ebenfalls noch nachgedacht werden.


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