Vier neue Vorschläge Kosten für Kreiselgestaltung in Werlte explodieren

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Umgestaltet werden soll auch der neue Kreisverkehr an der Harrenstätter Straße. Foto: Archiv/MoormannUmgestaltet werden soll auch der neue Kreisverkehr an der Harrenstätter Straße. Foto: Archiv/Moormann

Werlte. Kreisverkehrs-Gestaltung in Werlte die Dritte: Nachdem der erste Vorschlag mit Stelen aus Stahl als optisch nicht gelungen verworfen worden war, sind nun die Kosten für den zweiten Gestaltungsvorschlag explodiert. Jetzt soll eine weitere Variante für 27.000 Euro dir Lösung bringen.

Wie Bauamtsleiter Dieter Cloppenburg im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Tourismus mitteilte, hätten die Kosten nach Auswertung der Ausschreibungsergebnisse „den Rahmen überstiegen“. Die ursprünglich mit 44.500 Euro angedachten Kosten für die vier neuen, einheitlichen Kreisverkehre an den zentralen Einfallstraßen, seien mit 62.000 Euro deutlich überschritten worden.

Vier neue Vorschläge

Nun sind von der Verwaltung vier neue Vorschläge entwickelt worden. Eine Variante, bei der kreuzförmig angelegte Metallplatten mit Werlte-Schriftzug in der Mitte für insgesamt 29.000 Euro angedacht waren, wurde aufgrund eines hohen Unfallrisikos vom Ausschuss ausgeschlossen Dies galt auch für die ursprüngliche Variante mit einem Ring aus Cortenstahl, allerdings als „abgespeckte“ Version ohne Beleuchtung, die mit 35.000 Euro zu Buche schlug.

Neue Version für 27.000 Euro

Die Entscheidung wurde zwischen einer Version ganz ohne Metall-Element (23.000 Euro), die von der SPD-Fraktion bevorzugt wurde, und einer Version mit Werlte-Schriftzug aus Cortenstahl, der in der Mitte des Kreisverkehrs installiert werden soll, gefällt. Mit den Stimmen der CDU-Abgeordneten fiel die Wahl auf letztere Version, die 27.000 Euro kosten soll. Der Schriftzug soll 4,50 Meter lang und 60 Zentimeter hoch sein, bei einem Abstand von 70 Zentimetern zum Boden.

„Bauchschmerzen“ bei vorheriger Kostenschätzung

Regina Jerzembeck (CDU) sprach sich für die neue Lösung aus, da sie bei der Kostenschätzung zur vorherigen Gestaltung für 44.500 Euro „Bauchschmerzen gehabt“ habe. Der Rückschritt sei nun richtig, so Jerzembeck. Werner Stürmeyer (CDU) pflichtete ihr bei, schließlich seien die Kosten „explodiert“, so Stürmeyer. Maria Scholübbers (SPD) riet dazu, bei der Gestaltung keine saisonalen Pflanzen zu nutzen, da der Pflegeaufwand dafür zu hoch sei. Sie schlug Stauden und auch Steine als Elemente vor.

Einstimmig sprach sich der Ausschuss für die neue Gestaltung aus. Ein Probekreisel soll, wie zuvor auch, an der Oldenburger Straße errichtet werden. Die Arbeiten könnten – sofern der Stadtrat positiv darüber entscheidet – gleich danach beginnen. Die weiteren Kreisverkehre werden an der Sögeler, Harrenstätter und Wehmer Straße umgestaltet.


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