SPD zieht Antrag zurück Keine Fernwärme für Neubaugebiet in Werlte

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Werlte. Das neue Baugebiet am Markuslustweg in Werlte wird nicht mit Fernwärme versorgt. Stadtdirektor Ludger Kewe informierte auf der Sitzung des Bau- und Wirtschaftsausschusses über die Hintergründe.

Vorausgegangen war ein Antrag der SPD-Fraktion im Werlter Stadtrat. Die Verwaltung sollte prüfen, ob eine Fernwärmeversorgung für das Neubaugebiet technisch und wirtschaftlich umsetzbar ist. Nach Angaben von Kewe sei dies mit den vorhandenen Wärmeerzeugern nicht möglich. „Wir haben Kontakt zu den Betreibern der Biogasanlagen aufgenommen. In allen Fällen wurde uns mitgeteilt, dass sie für eine Versorgung des Baugebietes nicht zur Verfügung stehen.“

Bereitstellung der Bauplätze nicht verzögern

Wie der Stadtdirektor weiter ausführte, sei daher eine der Aufbau einer komplett neuen Infrastruktur notwendig, um eine Fernwärmeversorgung realisieren zu können. „Wir wollen die Erschließung des Neubaugebietes aber bald auf den Weg bringen und die Bereitstellung der Bauplätze nicht maßgeblich verzögern“, so Kewe. Die Vergabe der rund 60 Grundstücke ist im Herbst vorgesehen.

„Wir haben den Markt im Blick“

Generell stehe er dem Ansinnen der SPD aber positiv gegenüber. „Ich begrüße die Initiative. Das kann im nächsten Baugebiet schon ganz anders aussehen. Wir haben den Markt auf jeden Fall im Blick.“ Werner Stürmeyer (CDU) zeigte sich indes etwas verwundert über den Antrag der Sozialdemokraten. „Zum einen kommt ihr da recht spät mit und zum anderen habt ihr die Biogasanlagen und den damit verbundenen Maisanbau bislang immer verteufelt.“ Maria Scholübbers von der SPD wies den Vorwurf zurück. „Das stimmt so nicht. Wir wollten lediglich prüfen lassen, was möglich ist.“ Nach den Ausführungen des Stadtdirektors zog die Fraktion ihren Antrag zurück.

Straßennamen gefunden

Während der Ausschusssitzung befasste sich das Gremium auch mit der Vergabe von Straßennamen in dem Neubaugebiet. Mehrheitlich sprachen sich die Ausschussmitglieder für die Straßennamen „Am Tennisplatz“, „Am Sportpark“ sowie für den „Sparta Weg“ aus.


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