Ein Bild von Christian Belling
26.02.2018, 15:35 Uhr KOMMENTAR

Beim Stadtumbau in Werlte Prioritäten setzen

Von Christian Belling


Auch der Bereich rund um das Rathaus soll in Werlte neu geplant werden. Foto: Christian BellingAuch der Bereich rund um das Rathaus soll in Werlte neu geplant werden. Foto: Christian Belling

Werlte. Für den geplanten Stadtumbau in Werlte liegen die Ergebnisse einer externen Vorprüfung vor. Die Ratsmitglieder wollen jetzt an die inhaltliche Auseinandersetzung gehen. Ein Kommentar.

Vieles dürfte den Werlter Kommunalpolitikern zum Thema Stadtumbau bekannt sein, einiges vielleicht aber auch nicht – von daher ist wie von Stadtdirektor Ludger Kewe richtig angemerkt, der für eine Aufnahme in das Städtebauförderprogramm erforderliche externe Blick auf Werltes Stärken und Schwächen wertvoll.

Mit der Vorprüfung liegen jetzt Verbesserungspotenziale für die Stadt verbunden mit Vorschlägen für die Umsetzung auf dem Tisch. Nun sind die Ratsmitglieder gefordert, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, eventuell Ergänzungen vorzunehmen und Prioritäten zu setzen. Denn eines dürfte klar sein: Nicht jede genannte Schwäche kann aus finanziellen Aspekten angegangen werden. Es muss also eine Entscheidung getroffen werden, was am dringlichsten ist.

Nicht vergessen sollten die politischen Vertreter bei aller Euphorie, die eine Aufnahme in das Förderprogramm mit sich bringt, dass es sich dabei um ein klar abgegrenztes Sanierungsgebiet im Zentrum handelt. Doch auch außerhalb dieses Bereiches und in den einzelnen Ortsteilen gibt es Bedarfe. Auch um die muss sich weiterhin gekümmert werden.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN