Erweiterung um 142 Quadratmeter Grundschule Wehm soll ortstypischen Anbau erhalten

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Im hinteren Bereich der Grundschule in Wehm soll der Anbau entstehen, der sich in das Ortsbild einfügen soll. Archivfoto: Mirco MoormannIm hinteren Bereich der Grundschule in Wehm soll der Anbau entstehen, der sich in das Ortsbild einfügen soll. Archivfoto: Mirco Moormann

Wehm. In diesem Jahr soll mit der Erweiterung der Grundschule in Wehm begonnen werden. Der Schulausschuss der Samtgemeinde (SG) Werlte verständigte sich in seiner Sitzung am Dienstag über die Art des Anbaus.

Wie Erster Samtgemeinderat Christian Rüve mitteilte, hat die Verwaltung drei unterschiedliche Varianten einer Erweiterung erarbeitet. Entstehen soll ein 142 Quadratmeter großer Anbau im hinteren Bereich der Schule, der Platz für Betreuungsmöglichkeiten wie Gruppenräume, einen Lehrmittelraum und neue Toiletten bieten soll. Die erste Variante sieht einen Anbau mit einem Walmdach vor, da diese sich gut in die vorhandene bauliche Struktur einfüge, zum Ortsbild passe und den Dorferneuerungsrichtlinien entspreche. Die Baukosten hierfür liegen Rüve zufolge bei rund 275.000 Euro. „Allerdings ist der Raumgewinn im Dachgeschoss hierbei aufgrund der vorhandenen Dachneigung und Drempelhöhe sehr gering“, so der Erste SG-Rat. Allerdings bestehe die Möglichkeit, bei dieser Variante, einen zweiten Fluchtweg zu schaffen, der die Nutzung weiterer Räume im Erdgeschoss möglich macht.

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Alternativ könne die Erweiterung auch eingeschossig mit einem Flachdach erfolgen, mit der Option das obere Geschoss zu einem späteren Zeitpunkt aufzustocken. „Diese Variante stellt eine Minimallösung dar und würde etwa 200.000 Euro kosten. Es ist allerdings kein architektonisches Meisterwerk und entspricht nicht den Dorferneuerungsrichtlinien“, machte Rüve deutlich. Die dritte Möglichkeit wäre nach seinen Worten ein zweigeschossiger Anbau mit einem größeren Dachvolumen. Die Kosten hierfür bezifferte er auf rund 375.000 Euro. „Aber auch diese Variante fügt sich nicht optimal in das Ortsbild ein“, so Rüve.

Derzeit nur vier Klassenräume

In der abschließenden Abstimmung votierte der Schulausschuss einstimmig für die erste Variante. Mit dem Start der Baumaßnahme soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Schulleiter Johannes van der Beeke betonte, wie wichtig der Ausbau für die Grundschule sei. „Wir haben derzeit nur vier Klassenräume. Mit dem Anbau werden auch im Obergeschoss Möglichkeiten geschaffen.“

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