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20.02.2018, 12:18 Uhr KOMMENTAR

Zustände am Sportgelände von Sparta Werlte unzumutbar

Kommentar von Christian Belling

Zunehmend wird das Sportgelände von Sparta Werlte als Hundeklo betrachtet. Symbolfoto: Roland Holschneider/dpaZunehmend wird das Sportgelände von Sparta Werlte als Hundeklo betrachtet. Symbolfoto: Roland Holschneider/dpa

Werlte. Hundekot und Vandalismus: Sparta Werlte kämpft aktuell unverschuldet an zwei Fronten. Nach Ansicht unseres Kommentators ein unzumutbarer Zustand.

Der SV Sparta Werlte hat im Moment gleich zwei nicht selbst verschuldete offene Baustellen. Zu dem bereits seit längerem andauernden und nach wie vor ungelösten Vandalismusproblem gesellen sich nun auch noch Schwierigkeiten mit Hundefreunden, die die öffentlich zugänglichen Sportplätze zunehmend als öffentliches Hundeklo betrachten. Was für eine Schweinerei.

Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass die Sportler mit zerbrochenen Glasflaschen auf den Rasenflächen konfrontiert werden, kommt jetzt die Angst vor dem Tritt in einen Hundehaufen hinzu. Ein unzumutbarer Zustand für alle, die sich auf dem Sportgelände bewegen.

Was Hundehalter dazu bewegt, ihre Tiere auf Sportplätzen das Geschäft verrichten zu lassen, ist mit nichts zu rechtfertigen. Allein dies ist schlimm genug, wird aber noch dadurch getoppt, dass die Haufen einfach liegen gelassen werden.

Für Begeisterung unter den Sparta-Sportlern dürften die Zustände nicht sorgen. Der Verein versucht gegenzusteuern und ist am Ende doch auf die Vernunft von Vandalen und Hundefreunden angewiesen.


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