Verein will Maßnahmen ergreifen Sparta Werlte kämpft gegen Vandalismus und Hundekot

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Der Sportverein Sparta Werlte beklagt seit einiger Zeit die zunehmenden Zerstörungen auf dem Gelände an der Sögeler Straße. Hinzu kommt neuerdings auch das Problem mit dem Hundekot auf den Rasenplätzen. Archivfoto: Sparta WerlteDer Sportverein Sparta Werlte beklagt seit einiger Zeit die zunehmenden Zerstörungen auf dem Gelände an der Sögeler Straße. Hinzu kommt neuerdings auch das Problem mit dem Hundekot auf den Rasenplätzen. Archivfoto: Sparta Werlte

Werlte. Der SV Sparta Werlte kämpft aktuell an zwei Fronten, um den Vorkommnissen auf dem Sportgelände an der Sögeler Straße Einhalt zu gebieten. Außer dem noch immer anhaltenden Vandalismus gesellt neuerdings auch Hundekot auf den Rasenplätzen. Der Verein will nun Maßnahmen ergreifen.

„Unsere Fußballer müssen beim Trainings- oder Spielbetrieb gleich in doppelter Hinsicht aufpassen und schauen, dass sie nicht in Glasscherben oder Hundekot treten. Das ist kein hinnehmbarer Zustand“, beklagt Vereinsvorsitzender Wilhelm Goldschmidt. Im Gespräch mit unserer Redaktion teilt er mit, dass diese Situation gleichermaßen für Spieler, Trainer und Eltern demotivierend ist.

Erneuerte Seitenwand wieder zerstört

Nachdem es im vergangenen Jahr bereits mehrfach zu Sachbeschädigungen auf dem Sportgelände gekommen ist, hat sich im Januar erneut ein vergleichbarer Fall ereignet. Nach Vereinsangaben wurde dabei eine kurz vorher erneuerte Seitenwand eines Spielerunterstandes mutwillig zerstört. Die Scherben der Kunststoffwand seien im Anschluss im Umkreis verteilt worden. Darüber hinaus lagen zahlreiche zerbrochene Glasflaschen sowie weiterer Müll auf den Rasenplätzen. Wiederholt wurde Anzeige gegen unbekannt erstattet.

Polizei will mehr Präsenz zeigen

„Mittlerweile sind unserer Mitglieder sauer, dass so etwas nicht verhindert werden kann“, so Goldschmidt. Durch den neuen Zaun sei zwar eine Verbesserung eingetreten, ganz unterbunden werde der Vandalismus damit aber nicht. Von ersten Überlegungen, den öffentlichen Weg über das Gelände zu entwidmen und dem Verein zu überschreiben, habe der Vorstand vorerst Abstand genommen. Goldschmidt: „Stattdessen hat uns die Polizei zugesagt, in dem Bereich mehr Präsenz zu zeigen. Zudem soll der Sicherheitsdienst dort stärker aktiv werden.“

„Sportplatz wird als Hundeklo angesehen“

Hinsichtlich des Problems mit dem Hundekot beabsichtigt der Verein, in Kürze Schilder aufstellen mit dem Hinweis, dass Hunde nur an der Leine zu führen sind. Zudem soll ein Spender für Hundekotbeutel aufgestellt werden. „Es ist einfach ein Unding, dass der Sportplatz als Hundeklo angesehen wird. Auf den Rasenplätzen gehen alleine 400 Kinder ihrer sportlichen Leidenschaft nach. Wenn dabei aber dabei immer darauf geachtet werden muss, wo man hintritt, ist es mit dem Spaß ganz schnell vorbei“, weiß Goldschmidt.

Appell an aufmerksame Bürger

Sprechen Vereinsvertreter Hundebesitzer direkt darauf an, würden diese nur wenig Verständnis zeigen. Häufig werde argumentiert, dass dies ein öffentlicher Platz sei und Sparta nichts zu sagen habe. Der Vorsitzende hofft, mit den angekündigten Maßnahmen, die Probleme in den Griff zu bekommen. Er appelliert zudem an die Aufmerksamkeit der Bürger. „Sobald etwas gesehen wird, bitte ich alle, sofort Anzeige zu erstatten.“


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