Studie soll Aufschluss bringen Mögliches Freibad in Werlte soll geprüft werden

Von Christian Belling

Ein möglicher Standort eines Freibades in Werlte könnte die Grünfläche hinter dem Hallenbad sein. Archivfoto: Albers/Stadt WerlteEin möglicher Standort eines Freibades in Werlte könnte die Grünfläche hinter dem Hallenbad sein. Archivfoto: Albers/Stadt Werlte

Werlte. Eine Machbarkeitsstudie soll Aufschluss darüber bringen, ob der Bau eines Freibades in Werlte realistisch ist. Einstimmig sprach sich der Ausschuss für Familie, Jugend und Sport der Stadt Werlte dafür aus, die Studie in Auftrag zu geben. Die endgültige Entscheidung darüber trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am 15. März.

Die CDU-Fraktion im Stadtrat stellte einen entsprechenden Antrag auf Erstellung der Machbarkeitsstudie. Die Christdemokraten schlagen vor, ein Freibad mit einem „wettkampftauglichen“ Schwimmerbecken in einer Größe von zehn mal 25 Metern sowie einem kleinen Nichtschwimmerbecken und einem Bereich für Kleinkinder zu errichten. Eine Entscheidung für oder gegen die Realisierung eines Freibades sei nur auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie möglich.

Möglicher Standort „noch völlig offen“

Dieses soll außer einer Bestands- und Bedarfsanalyse auch Vorschläge zur Entwicklung und Zielen sowie Angaben zu technischen Maßnahmen beinhalten. Auch soll die Studie Auskunft zu Investitions- und Betriebskosten geben und ein Fazit beinhalten. Die Kosten einer solchen Machbarkeitsstudie belaufen sich der Beschlussvorlage zufolge zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Dies hänge von der Frage ab, ob die Planung auf einer „grünen Wiese“ oder in Nachbarschaft des bestehenden Hallenbades durchzuführen ist.

Wie Stadtsprecher Andy Albers auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, ist die Frage nach dem Standort eines Freibades „noch völlig offen“. Auch Ausschussvorsitzender Wilhelm Goldschmidt (CDU) betonte, dass „noch überhaupt nicht in Stein gemeißelt ist.“ Zunächst müsse generell geklärt werden, ob die Angelegenheit sinnvoll ist.

Sprunganlagen sinnvoll oder nicht?

Auch zu diesem Thema erwartet die CDU-Fraktion eine Antwort aus der Studie. Entscheidend sei dabei, ob eine Realisierung als separates Freibad oder in Kombination mit dem Hallenbad in Betracht komme. Darüber hinaus soll auf geprüft werden, ob sich die Installation von Sprunganlagen in unterschiedlichen Höhen als sinnvoll und realistisch darstellt.

Impuls aus der Jungen Union

Den Anstoß über den Bau eines Freibades in Werlte nachzudenken gab die CDU-Fraktion während einer Sitzung des Stadtrates im Spätsommer letzten Jahres. Wie der Fraktionsvorsitzende Günther Scheffczyk damals ausführte, habe sich das Thema Freibad in einem Gespräch mit der Jungen Union aus Werlte herauskristallisiert. Die hatte bei öffentlichen Aktionen in Werlte eine Wunschbox aufgestellt und Themen gesammelt. „Das Freibad stellte einen Schwerpunkt dar“, sagte Scheffczyk auf der Sitzung. Wie er damals weiter ausführte, sei das jetzige Hallenbad zu klein und in die Jahre gekommen.

Die SPD-Fraktion unterstützte den Vorschlag. Ein Freibad stelle eine Erhöhung des Freizeitangebotes dar, sagte der Vorsitzende Heinz Schwarte während der Stadtratssitzung.