Neuer Slogan für Gemeinde Lorup wird „Ein Dorf mit Energie“

Von Mirco Moormann


Lorup. Die Gemeinde Lorup hat einen neuen Slogan. Künftig soll der Beiname „Ein Dorf mit Energie“ genutzt werden.

Die Kommune hatte die Bevölkerung dazu aufgerufen, Vorschläge für einen Slogan einzureichen, wie Bürgermeister Wilhelm Helmer (CDU) auf der jüngsten Ratssitzung mitteilte. Aus diesen Einsendungen hätten sich „Ein Dorf mit Energie“ oder auch „Dorf mit Energie“ als die besten herausgestellt. Ob in Zukunft der Slogan mit oder ohne Artikel genutzt wird, werde sich zeigen, wenn die Entwürfe für das neue Logo vorlägen, so Helmer. Dann könne man darüber entscheiden.

„Leute, die etwas bewegen“

Der Slogan passe zu Lorup, meinte Ratsherr Gerd Lüken (CDU), da er sich einerseits auf die zahlreichen Aktivitäten der Einwohner beziehe, auf „Leute, die etwas bewegen“,so Lüken. Andererseits komme die Energie etwa aus den Windparks in der Gemeinde. Hans Wilmes (CDU) riet allen in Lorup aktiven Vereinen und Institutionen dazu, diesen Slogan in Zukunft auch zu nutzen.

Energie aufwenden muss die Gemeinde auch in anderer Hinsicht. Denn wie Helmer weiter ausführte, fallen für den Kindergarten Mehrkosten in Höhe von gut 65.000 Euro an. Diese ergäben sich aus Lohnsteigerungen der Angestellten, zusätzlichem Personal sowie der Einrichtung einer altersübergreifenden Gruppe. In Zukunft wünsche er sich, stärker in die Haushaltsplanungen der Kirche als Träger des Kindergartens miteinbezogen zu werden.

Diskussion über Grundstücksgröße

Eine kurze Diskussion gab es im Rat, als der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan des neuen Kindergartens anstand. Ratsherr Hans Rieken (Einzelkandidat) sagte, dass das Grundstück mit 6000 Quadratmetern seiner Meinung nach zu groß sei. Helmer erklärte, dass auf dem Gelände neben dem Gebäude mit drei Gruppen und Nebenräumen auch Parkflächen, Grünanlagen sowie eine Stichstraße für eine mögliche Bebauung im hinteren Bereich angelegt werden müssten. Zudem habe man in Zukunft so noch Platz für eine mögliche vierte Gruppe. Auch Lüken sagte, dass auf dem Gelände des jetzigen Kindergartens kein Platz mehr und deshalb „nichts mehr möglich“ sei. Helmer ergänzte, dass auch Abstände zu einer möglichen Wohnbebauung eingehalten werden müssten. „Die Größe des Grundstücks ist notwendig“, so der Bürgermeister. Der Satzungsbeschluss wurde einstimmig gefasst.

Neuer „Wald-Sport-Pfad“

Helmer teilte weiter mit, dass der „Trimm dich Pfad“ an der Breddenberger Straße in Kooperation mit dem Hümmling-Feriendorf erneuert worden ist. Für 10.000 Euro habe die Kommune neue, wetterbeständige Sportgeräte angeschafft. Letzte Arbeiten seien noch notwendig, eine neue Beschilderung werde noch angebracht. Ende März soll alles fertig sein, so Helmer. In Zukunft wird der Parcour „Wald-Sport-Pfad“ heißen.