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Kleiner Markt mit vielen Anhängern Gemütlicher Weihnachtsmarkt im und am Ruller Haus

Von Claudia Sarrazin | 19.12.2015, 10:00 Uhr

Wem die großen Weihnachtsmärkte der Region zu rummelig und voll sind, für den gibt es unter anderem mit dem Weihnachtsmarkt im und am Ruller Haus an der Klosterstraße eine Alternative. Klein, aber fein lautet das Motto des Marktes, der zum dritten Mal am Freitag und Samstag des vierten Adventes vom TuS Rulle und von „Wir für Wallenhorst“ organisiert wurde.

Sie war schon von Weitem zu hören, die sechsköpfige Abordnung der „The Pipes and Drums of the Royal British Legion Osnabrück“, die am Freitagabend auf dem Weihnachtsmarkt in Rulle für Musik sorgte. Mit Schottenrock und Bärenfellmütze gekleidet spielten die sechs Männer gut sichtbar auf der kleinen Freilichtbühne des Ruller Hauses. Und während manche Marktbesucher schon auf die drei Dudelsackspieler und die drei Percussionisten gewartet hatten, freuten sich andere: „Oh, da kommen wir ja gerade richtig.“ (Weiterlesen: Zu den Weihnachtsmärkten der Region )

Klein aber fein

Obwohl die Temperaturen für Glühwein eigentlich zu warm waren, hatte sich der Hof des Ruller Hauses nach der Markteröffnung am späten Freitagnachmittag vor dem vierten Advent schnell mit Besuchern gefüllt. Dort gab es alles, was zu einem ordentlichen Weihnachtsmarktbesuch gehört, unter anderem kalte und warme Getränke, Gegrilltes, Puffer und Waffeln. Und natürlich sorgte eine stimmungsvolle Beleuchtung für weihnachtliche Atmosphäre.

Stöbern und kaufen

Im Ruller Haus selbst gab es wieder einiges zu entdecken – vornehmlich Selbstgemachtes. Andrea Hansmeier beispielsweise bot Rotweinlikör nach eigenem Hausrezept sowie „beschwipste Marmeladen“ an, während Viktoria Langesberg aus Dissen sowohl Töpferwaren als auch gefilzte Modeaccessoires mitgebracht hatte. Und Karola Lake verkaufte nicht nur Schmuck und Dekorationsobjekte aus Draht, sondern fertigte diese auch direkt vor Ort. Liebevoll von Hand produzierte Klassiker gab es hingegen bei Marianne Fideldey und Marion Garthaus. Dazu zählten unter anderem selbst gestrickte Socken sowie Mützen und Schals, Teelichter und Leuchten sowie kleine Topflappen. Imker Siegfried Flegel wiederum konnte unter anderem seinen Blatthonig sehr empfehlen, und am Krippen-Stand von Bernhard Langemeyer schaute sich gerade Anja Schröder um. „Ich habe im November schon etwas bei ihm gekauft und bin gezielt wegen seines Standes hier her gekommen“, so Schröder. Denn Langemeyer hatte nicht nur komplette Krippen im Angebot, sondern auch einzelne Elemente wie Bänke, Zäune, Holzstapel und Hunde samt Hundehütten. Die Sachen gefielen auch Otto Tepe gut, und dessen Frau Adelheid erklärte: „Wir kommen hier her, weil es hier so schön und gemütlich ist und man alle Leute kennt.“ Gerade hatten die beiden Edeltraut und Franz Klanke getroffen, und Edeltraut Klange berichtete, sie habe auch schon etwas erstanden, ein Fläschen Likör ( Weiterlesen: Weihnachten auf www.noz.de ).

Programm für alle Generationen

Am Samstag öffnete der Weihnachtsmarkt erneut um 15 Uhr: Dann standen der Besuch des Weihnachtsmanns, Kindertanzen und -basteln sowie ein Auftritt des Bläserchors Rulle auf dem Programm. Der Weihnachtsmarkt wurde bereits zum dritten Mal vom TuS Rulle und von „Wir für Wallenhorst“ organisiert.