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Heimathaus in grün Gartentraum am Hollager Hof

Von Jessica von den Benken | 27.06.2016, 15:23 Uhr

Beim Gartentraumsonntag in der Varusregion öffnete auch das Heimathaus Hollager Hof seine Pforten für Besucher. Viele Interessierte kamen, um sich die Streuobstwiese und den Bauerngarten anzuschauen. Die Wallenhorster Landfrauen versorgten die Gäste dabei mit selbst gebackenem Kuchen.

Antje Deppe, vom Heimathaus , ist die gute Seele des Gartens. Sie hegt und pflegt die Beet mit viel Liebe und Sorgfalt. „In meiner Kindheit habe ich die Gartenarbeit nicht gemocht. Heute macht sie mir umso mehr Spaß“, erklärte sie während sie den Besuchern verschiedenen Pflanzen zeigte.

Beinwell und Ringelblumen

Ganz besonders im Garten des Heimathauses sei das Raublattgewächs Beinwell. Es werde auch Comfrey genannt und sei bereits um 1000 nach Christus als Heilpflanze bei Knochenbrüchen eingesetzt worden. Auch Ringelblumen und Frauenmantel seien Heilpflanzen, die man im Bauerngarten des Heimathauses finden könne.

Bauerngarten

In vier Bereiche, die jeweils mit hübschem Buchs eingefasst sind, teilt sich der Garten. „Wir haben ein Staudenbeet, Nutzpflanzen wie beispielsweise Salat, Kohlrabi, oder Johannisbeeren, Gewürz- und Heilpflanzen“, erklärte Deppe. Die Ernte gebe der Verein in jedem Jahr an die Hollager Tafel. Annette Stumpf kam extra aus Bad Essen, um sich den Hollager Garten anzuschauen. „Der Bereich hier ist sehr schön angelegt und wirkt mit dem Hollager Hof als Kulisse besonders gut“, sagte sie. Gartentraum am Heimathaus Hollager Hof. Foto: Jessica von den Benken

Streuobstwiese mit Wildblumen

Der siebenjährigen Emilia gefiel die Streuobstwiese am besten. Ausgelassen pflückte sie unter den Bäumen einen kleinen Wildblumenstrauß für ihre Mutter. „Und die Kirschen sind auch echt lecker“, rief die kleine Dame und steckte sich beherzt ein dunkelrotes Exemplar in den Mund.

Café der Landfrauen

Ins Heimathaus hinein lockte der Duft von frischem Kaffee, Kuchen und leckeren Waffeln. Die Landfrauen hatten für die Besucher gebacken. „Zuerst waren wir in Sorge, dass nicht genug Gäste kommen“, meinte Norbert Unverfehrt lachend und blickte zufrieden auf die voll besetzten Kaffeetische im Hollager Hof.