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Aufruf zu Barmherzigkeit 150 Teilnehmer bei der 16. Wallenhorster Wallfahrt

Von Christina Halbach | 19.06.2016, 17:29 Uhr

Etwa 150 Gläubige haben sich am Sonntag auf den Weg zur Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Wallenhorst gemacht. Sternförmig und nahezu zeitgleich kamen junge und ältere Pilger aus den Ortsteilen Wallenhorst, Hollage und Rulle an der Lechtinger Mühle zusammen, um dort Gottesdienst zu feiern.

Unter der Leitung von Pfarrer Dietmar Schöneich, Pater Xavier Karamel sowie der Diakone Rainer Hatke und Hanns-Jürgen Schmitz sangen und beteten die Wallfahrer, zu denen sich  Kirchengruppen, viele ältere Menschen sowie Familien mit Kindern gesellt hatten.

Barmherzigkeit mit der Kirche

Das diesjährige Motto „Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden“ nahm Pfarrer Dietmar Schöneich zum Anlass, die Gläubigen um mehr Gelassenheit und Barmherzigkeit mit der Kirche zu bitten. „Alles ist schlechter geworden, nur noch wenige kommen zur Kirche“, würde er immer wieder hören. Schöneich ist sich jedoch sicher: „Das ist trotzdem die Kirche Jesu. Er will sie so.“

Vorteil und Chance zugleich

Dass die Kirche von einem Mix aus Geistlichen unterschiedlicher Herkunft und Hauptamtlichen geleitet würde, sei Vorteil und Chance zugleich, „dass wir auch in 50 Jahren als Christen zusammen leben können.“ Von der Lechtinger Mühle machten sich die Pilger auf den Weg nach Rulle, wo die Wallfahrt mit einer Eucharistiefeier in der St. Johanneskirche ausklang. Begleitet wurde der Einzug erstmals vom „Ruller Pilgerlied“. Ferdinand Fasse hatte das Lied über die Geschichte des Wallfahrtsorts nach der Melodie „Ein Haus voll Glorie schauet“ von Joseph Mohr getextet.