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Auf Hollager Wanderwegen 80 Spürnasen erkunden die Natur in Wallenhorst

Von Jessica von den Benken | 01.10.2015, 14:00 Uhr

Das Wandern nicht nur des Müllers Lust ist, bewiesenjetzt gut 80 Schüler der Johannisschule. Gemeinsam mit dem Heimat- und Wanderverein Hollage machten sie sich auf den Weg und erkundeten die Natur. In verschiedenen Gruppen erforschten die Grundschüler unter der Leitung der fachkundigen Wandersleute des Vereins die fünf Hollager Wanderwege.

„Für unsere Schüler ist dieser Wandertag sehr wertvoll. Generationenübergreifend lernen die Kinder ihre nächste Umgebung einmal aus einem anderen Blickwinkel kennen. Ich freue mich sehr, dass die Mitglieder des Heimat- und Wandervereins  einen Vormittag gemeinsam mit uns verbringen“, hob Schulleiter Bernd Kellermann dankend hervor.

Auch die Kinder zeigten sich begeistert. Aufgeregtes Treiben herrschte auf dem Schulhof bevor sich die einzelnen Gruppen gut gerüstet, mit wetterfester Kleidung, sicherem Schuhwerk und etwas Proviant im Rucksack auf den Weg machten.

Die Wandergruppe von Joachim Kohorst, Vorstandsmitglied des Heimat- und Wandervereins Hollage, machte sich auf den Weg nach Brockhausen. Über den Hollager Berg ging es quer durch den Wald am Eselhof der Familie Voßgröne vorbei. „Hier ist es für die Kinder immer schön“, erklärte Kohorst. Die Wandergruppe könne auf Höhe des Hofes kurz verschnaufen und sich die Tiere im Außengelände anschauen. „Esel, Ziegen, Hühner und Schafe stehen dort“, so der Wandersmann. Nach der kurzen Rast zog es die fröhliche Truppe zum Spielplatz an der Jägerstraße. Dort konnten die Kinder nach Herzenslust toben. An Erschöpfung durch den langen Marsch dachte dabei keiner. „Wir bewegen uns auf dem Wanderweg Nummer fünf“, so Kohorst. Dieser sei gut sechs Kilometer lang und abwechslungsreich. Diese Tatsache bestätigten die Schüler einstimmig.

„Der Wandertag ist toll“, meinte die siebenjährige Lilly aus der Klasse 2b. Stolz präsentierte sie ihren Wanderstock und sagte: „Den habe ich im Wald gefunden.“ Den ebenfalls siebenjährigen Mädchen Lara und Greta hingegen gefielen die Tiere auf dem Eselhof, am besten. „Ich finde den Wald super spannend und ich wandere auch gerne“, meinte Finja (sieben Jahre alt) und Frederica (sieben Jahre alt) berichtete aufgeregt von einem weiß braunen Pilz, den sie am Wegesrand gefunden habe. Der siebenjährige David hingegen betrachtete den Wandertag aus einem ganz anderen Blickwinkel. Er meinte keck: „Ich finde toll, dass wir heute keinen Unterricht haben.“ Für diesen Kommentar erntete er von seinen Mitschülern zustimmendes Gelächter.

Auch Lehrerin Ilka Helmkamp begleitete die Schüler auf dem Weg und betonte: „Ein solcher Tag ist schön. Die Kinder bekommen einmal einen ganz anderen Eindruck von Hollage und sehen viele interessante Dinge entlang des Weges.“

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