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Ärger um Ortsmitte geht weiter Ortseingang Rulles wird bald erneuert

Von Sandra Dorn | 19.07.2014, 11:30 Uhr

Während sich einige Ruller weiter über die Sanierung ihres Zentrums aufregen, gab es über die Umgestaltung des Ortseingangs 400 Meter weiter südlich keine Diskussionen mehr. Einstimmig haben die Ratsmitglieder im Entwicklungsausschuss für die Umbaupläne gestimmt.

Der 125000 Euro teure Umbau der Kreuzung Zum Gruthügel/Am Haupthügel ist eines von 41 Wunschprojekten der Dorferneuerung. Allerdings liegt die Umsetzung noch auf Eis, da die Gemeinde laut Bauamtsleiterin Claudia Broxtermann noch keine Förderzusage vom Land erhalten hat. Alle Änderungswünsche der Wallenhorster Politiker sind mittlerweile aber umgesetzt. Es soll keine Möglichkeit mehr für Autofahrer geben, in den Nonnenpfad einzubiegen; außerdem ist eine Verkehrsinsel angedacht; ein Umbau der Bushaltestelle wird noch geprüft.

Auf dem Platz vor dem Ärztehaus sind derweil noch nicht alle Wogen geglättet. Dass die Gemeinde dort zwei Linden fällen ließ und nun mithilfe der Kolping-Senioren und Pfarrer Schöneichs ein neues Wegkreuz aufgestellt werden soll, empört weiter die Rullerin Marion Müssen. „Das Engagement der Kolpinger Senioren weiß ich sehr zu schätzen“, teilte sie jetzt schriftlich mit, blieb aber dabei: „Das war ein Akt von Baum- und Kreuzfrevel.“ Sie wolle das alte, ausgemusterte Kreuz, das sie hinter ihrer Postfiliale fand, in die Johanniskirche tragen.