Krieg aus Flüchtlingsperspektive Misso-Truck macht am 17. Oktober in Wallenhorst Station

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Am Dienstag, 17. Oktober, macht der Missio-Truck von 10 bis 18 Uhr auf dem Kirchplatz St. Alexander in Wallenhorst Station. Foto: dpaAm Dienstag, 17. Oktober, macht der Missio-Truck von 10 bis 18 Uhr auf dem Kirchplatz St. Alexander in Wallenhorst Station. Foto: dpa

Wallenhorst. In die Rolle eines Flüchtlings schlüpfen. Verfolgung, Krieg und die Strapazen der Flucht mit seinen Augen sehen: Das ist im Missio-Truck möglich, der zur Zeit durch Deutschland tourt. Am Dienstag, 17. Oktober, macht das Info-Mobil von 10 bis 18 Uhr auf dem Kirchplatz St. Alexander in Wallenhorst Station.

„Man wird sensibilisiert für das Thema Flucht, die Situation der Menschen und die Traumatisierung, die sie erlebt haben“, erläutert Sigrid Egbers das Konzept des Missio-Trucks. Die Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes im Bistum Osnabrück hat die multimediale Ausstellung für die Pfarreiengemeinschaft nach Wallenhorst geholt. Darin werden den Besuchern Computerfiguren vorgestellt, die verschiedene typische Flüchtlingsschicksale aus dem Ostkongo symbolisieren – sogenannte Avatare. Wie bei einem Computerspiel können die Erwachsenen und Jugendlichen dann in die Rolle dieser Figuren schlüpfen und müssen blitzschnell entscheiden, wie sie sich selbst als Geflüchtete verhalten würden.

18 Tonnen schwer

Seit 2013 ist der 18 Tonnen schwere Missio-Fluchttruck mit multimedialer Ausstellung unter dem Namen „Menschen auf der Flucht“ in Deutschland unterwegs. Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni ist der 20 Meter lange LKW von Berlin erneut zu einer Deutschland-Tournee gestartet, die ihn durch Städte wie Aachen, München und Dresden führt. Unterstützt von  der Bertelsmann-Stiftung und dem Kolpingverband will das katholische Hilfswerk Missio auf das Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam machen und neben Erwachsenen vor allem auch Jugendliche für diese menschliche Ausnahmesituation sensibilisieren.

Geistlicher Impuls

In Wallenhorst haben bereits die Real- und Hauptschule für den Vormittag ihr Kommen angekündigt. Ab 12 Uhr ist der Missio-Truck dann für die Öffentlichkeit zugänglich. Angesprochen dürfen sich, so Sigrid Egbers, vor allem Vereine und Verbände, die sich in Wallenhorst in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Um 12.45 Uhr lädt Pfarrer Dietmar Schöneich zu einem geistlichen Impuls in die St.-Alexanderkirche ein.


Das Internationale Katholische Missionswerk missio ist eines der größten Hilfswerke in Deutschland und fördert den Aufbau der katholischen Kirche und die Ausbildung seiner Mitarbeiter in mehr als 85 Ländern. Mit 47 Millionen Euro finanzierte missio in 2015 rund 1.100 Einzelmaßnahmen. missio investiert in Ordensleute, Priester und Laien, die Bedürftigen helfen und damit die Welt verändern. Quelle: www.missio-hilft.de

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