Bündnis erhält etwa 0,2 Prozent Wallenhorster freut sich über Stimmen fürs Grundeinkommen

Von Nina Strakeljahn

Hans Stallkamp kandidierte bei der Bundestagswahl auf der Landesliste des Bündnisses Grundeinkommen aus Platz 1. Archivfoto: Michael GründelHans Stallkamp kandidierte bei der Bundestagswahl auf der Landesliste des Bündnisses Grundeinkommen aus Platz 1. Archivfoto: Michael Gründel

Wallenhorst. Zwar hat das Bündnis Grundeinkommen bundesweit nur knapp 100.000 Stimmen bekommen, dennoch ist der Wallenhorster Hans Stallkamp, der auf Platz 1 der niedersächsischen Landesliste kandidierte, stolz auf dieses Ergebnis.

Nach Angaben von Stallkamp habe das Bündnis damit etwa 0,2 Prozent der Stimmen erhalten. Für die Partei, die am 25. September, einen Tag nach der Wahl, erst ihren ersten Geburtstag feierte, sei es ein Erfolg. Ziel der Mitglieder ist ein bedingungsloses Einkommen. Das bedeute, erklärte Stallkamp, dass jeder Mensch zunächst Lohn bekommt und dann arbeitet.

In dem einen Jahr hat das Bündnis 16 Landesverbände gegründet und 30.000 Unterschriften gesammelt, um an der Bundestagswahl teilnehmen zu können. Insgesamt standen 178 Kandidaten zur Wahl.

46 Stimmen in Wallenhorst

Im Wahlkreis Stadt Osnabrück erhielt das Bündnis 402 Stimmen, im Wahlkreis Osnabrück-Land 205 Stimmen. In seinem Heimatort Wallenhorst stimmten 56 Wähler für das Bündnis Grundeinkommen. Über dieses Ergebnis freute sich Hans Stallkamp, auch wenn er vorher auf ein bisschen mehr gehofft hatte.

Der Wallenhorster richtete seinen Blick aber schon wieder auf die Landtagswahl in Niedersachsen. Er selbst tritt als Kandidat zwar nicht an, trotzdem unterstützt er seine Parteikollegen. „Ich werde weiter dabei bleiben“, sagte er. „Es macht mir Spaß.“