NOZ-Maibaum-Wettbewerb Billard-Club Moorlandstraße hat einen eigenen Maibaum

Darauf kommt es dem Billard-Club Moorlandstraße an: Jedes Jahr binden die Clubmitglieder selbst die beiden Kränze aus frischem Grün. Archivfoto: Claudia SarrazinDarauf kommt es dem Billard-Club Moorlandstraße an: Jedes Jahr binden die Clubmitglieder selbst die beiden Kränze aus frischem Grün. Archivfoto: Claudia Sarrazin

Wallenhorst. Bald steht er wieder, der Maibaum des Billard-Clubs Moorlandstraße in Hollage-Ost. Ein Muss für die Hollager: Die Kränze werden jedes Jahr selbst gebunden. Auch die Teilnahme am Maibaum-Wettbewerb der Neuen OZ und der Party hat beim Billard Club Tradition.

Ganz gelassen gehen die Männer vom Billard-Club Moorlandstraße an den Aufbau ihres Maibaums heran, berichtet Otto Pohlmann: „Wir gehören zu den Gruppen, bei denen der olympische Gedanke zählt: Dabeisein ist alles.“

Außerdem können die Vereinsmitglieder des Billard-Clubs und ihre Frauen auf jahrzehntelange Erfahrung zurückschauen: „Unseren Billard-Club gibt es schon seit den 70er-Jahren. Damals haben wir uns in der Moorland-Schänke getroffen“, erklärte Pohlmann. Auch den ersten Maibaum habe sein Club vor der damaligen Gaststätte aufgestellt. Seitdem es die Gaststätte nicht mehr gebe, stehe der Maibaum vor dem Bauernhof in der Moorlandstraße 29.

Auch beim Maibaum-Wettbewerb machen die Billardspieler und ihre Partnerinnen schon lange mit: „Wir waren das erste Mal mit dabei, als die Wildecker Herzbuben auf der Party im Alando aufgetreten sind“, erinnerte sich Pohlmann. Das war 2003, im zweiten Jahr des Wettbewerbs.

Was die Ausstattung seines Maibaums angeht, setzt der Billard-Club Moorlandstraße auf die bewährte Kombination aus zwei Kränzen und Bändern. „Und das Niedersachsen-Ross ganz oben, das ist wichtig“, betont Pohlmann. Aufgestellt wird der Maibaum der Billard-Spieler stets am 30. April: „Es geht immer nachmittags mit dem Holen des Grüns los“, so der Hollager, dessen Maibaum-Truppe besonderen Wert auf Kränze aus echtem Grün legt. Diese werden natürlich selbst gebunden. Ebenfalls eine Tradition: Um Mitternacht wird „Der Mai ist gekommen“ gesungen. „Die erste Strophe kann jeder“, so Pohlmann, der sich auch schon auf die Maibaum-Party im Alando freut.


Der Wettbewerb

Welcher Maibaum der schönste ist, das entscheiden die Leser der Neue OZ und eine Jury: Alle gemeldeten Maibäume werden fotografiert und können anschließend von den Lesern im Internet auf www.noz.de bewertet werden. Die so gewählten Favoriten kommen in die Endausscheidung. Hier ermittelt die Jury dann in einer Abschlussbewertung die Siegerteams. Dabei gibt es zwei Kategorien: Maibäume bis acht Meter Höhe und Maibäume, die höher als acht Meter sind. Neben der Höhe spielen für die Bewertung auch die Beschaffenheit des Stamms, die Anzahl sowie der Durchmesser und die Beschaffenheit der Schmuckkränze, eine mögliche Dekoration oder Extras wie Zunftplaketten und der optische Gesamteindruck eine Rolle. Neu ist in diesem Jahr, dass die Teams mit eigenen Fotos das Schmücken und Aufstellen Baumes dokumentieren und entsprechende Bilder zwischen dem 24. April und 1. Mai auf noz.de/maibaum hochladen können.

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