Schützenfest 2016 Hollager Schützenthron fährt im Zweispänner vor


Wallenhorst. In Hollage präsentierte sich am Sonntagnachmittag die neuen Majestäten des Hollager Schützenbundes. Standes- und traditionsgemäß fuhren Thomas II. und Bärbel von Harten mit Adjutanten und Hofstaat in der Kutsche vor.

Um sich in ihre royale Rolle einzuleben, hatten das Königspaar genau einen Monat Zeit. Bereits am 4. Juni hatte Thomas von Harten nach über zweieinhalbstündigem Wettschießen den Rumpf des Adlers zu Fall gebracht.

Schützenumzug führen Kinder an

Gegen 14 Uhr traf Thomas II nebst Gattin und Gefolge am Sonntagmittag auf dem Hof Trame ein. Dort galt es zunächst, einen Regenschauer zu überstehen, bevor sich zur Aufstellung gesammelt werden konnte. Mit dabei waren die Schützenvereine Lechtingen und Rulle sowie der Piesberger Schützenverein. Für die musikalische Begleitung sorgten das Musikcorps Herold Pye und der Spielmannszug Hollage. Den Zug der Großen führten jedoch die Kleinsten an. Die sogenannten Fahrradkinder – Freiwillige aus den Wallenhorster Kindergärten – fuhren auf der rund drei Kilometer langen Zugstrecke voran. (Weiterlesen: Zu unserer Themenseite „ Schützenfest “)

Neuer Schützenplatz gesucht

Auf dem Josefsplatz begrüßte Hollages Schützenbundpräsident Franz-Josef Grewe die 200 Teilnehmer des Zuges und das Publikum. Grewe gab bekannt, dass in diesem Jahr zum letzten Mal der Schützenplatz bei Strößner genutzt werde. Für das kommende Jahr suche man noch nach einem neuen Platz. Bürgermeister Otto Steinkamp sicherte den Schützen zu, dass die Gemeinde bei der Suche nach einem neuen Veranstaltungsort helfen werde.

Verlängerung nach dem Viertelfinale

In der großen Cafeteria im Festzelt spielten zu Kaffee und Kuchen beide Musikkapellen auf. Nach den Märschen während des Zuges standen nun auch aktuellere Lieder, wie Helene Fischers „Atemlos“ auf den Notenzetteln. Apropos atemlos: Die Nacht zum Tag hatten am Vorabend die Gäste des Königsballs gemacht. Allerdings erst ab Mitternacht. Nach dem Viertelfinalspiel der Deutschen gegen Italien war das Festzelt bei der Gaststätte Strößner plötzlich voll. Getanzt wurde bis halb Fünf Uhr morgens. (Weiterlesen: Zum Ortsportal )

Das Schützenfest endete am Montag mit dem internen Katerfrühstück.


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