Kolpingbrüder waren fleißig Neue Ruhebank neben dem Brückendenkmal in Hollage

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Wallenhorst. Fleißige Kolpingbrüder haben eine Ruhebank gestiftet, die in Absprache mit dem Heimat- und Kulturverein „Hollager Hof“ (HHH) neben dem Brücken-Denkmal am Stichkanal in Hollage aufgestellt wurde.

Das Brücken-Denkmal besteht aus einem restaurierten Teilstück der „Niehaus-Brücke“ über den Stichkanal, das die Erinnerung an die alten vernieteten Bogenbrücken aus der Entstehungszeit des Kanals vor mehr als 100 Jahren wachhalten soll. Die alten Brücken mussten weichen, als der Kanal zu Beginn dieses Jahrtausends verbreitert wurde.

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Denkmal 2004 aufgestellt

Auf Initiative des HHH unter dem Vorsitz von Josef Pott wurde das technik- und kulturgeschichtliche Denkmal 2004 in Nachbarschaft der neuen Kanalbrücke im Zuge der L109 Hollage-Halen aufgestellt. Eine Informationstafel weist auf den Denkmalwert der alten Kanalbrücken, auf die Dörenburg gegenüber auf der anderen Kanalseite und auf das Ehrenmal für Hofrat Buch hin.

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„Bislang konnten die Wanderer und Kulturliebhaber das alles nur im Stehen genießen, jetzt haben wir mit der Bank hier eine richtig schöne Aufenthaltsqualität“, freute sich der HHH-Vorsitzende Stefan Gutendorf, der zusammen mit dem HHH-Ehrenvorsitzenden Josef Pott gern zum „Einsitzen“ gekommen war und sich mit einer Runde Schluck bei den Stiftern aus der Kolpingsfamilie Hollage und weiteren Sponsoren bedankte.

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Wiederholungstäter

Was Ruhebänke angeht, ist Kolpingbruder Manfred Haustermann ein alter Hase. Unter seiner Regie wurden schon an die zehn Bänke für Naherholungsuchende im Hollager Berg und am Kanal aufgestellt. „Der Winter ist lang, da kann ich im Garten nichts machen, also gehe ich in den Keller und baue die nächste Bank“, schilderte Haustermann seine Motivation. Das Holz für die Sitzfläche sei übrigens „gesegnet“, es stamme von der Eiche neben der Sakristei an der Alexanderkirche in Wallenhorst. Die Eiche musste entfernt werden, weil sie zu dicht an der Kirche stand.

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Die Sägearbeiten übernahm HHH-Vorstandsmitglied Franz-Josef Landwehr. Die Bank wiegt an die 400 Kilo, „die schleppt so schnell keiner weg“, so Martin Meyer, der mit seinem Trecker für den Transport gesorgt hatte. Dennoch ist die Bank mit kräftigen Halterungen fest im Boden verankert. Haustermann weiß, warum: „Hier am Kanal muss man leider mit allem rechnen.“


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