Ehrenamt in Wallenhorst Maria Kollenberg motiviert die Liebe zu Kindern und Pferden

Beim Pony-Camp hat Maria Kollenberg (Mitte) ihre Reitschüler immer im Blick. Foto: Reit- und Fahrverein HollageBeim Pony-Camp hat Maria Kollenberg (Mitte) ihre Reitschüler immer im Blick. Foto: Reit- und Fahrverein Hollage

Wallenhorst. Schon als Kind liebte Maria Kollenberg Pferde. Reiten war lange ihr größtes Hobby. Als junge Frau und Mutter von drei Kindern fehlte ihr jedoch schnell die Zeit für ein eigenes Pferd. Seit 2003 engagiert sie sich daher im Reit- und Fahrverein Hollage. Dort ist Maria Kollenberg Jugendwartin. Sie organisiert den Schulunterricht für junge Reiter und so wie die Kinder ihr am Herzen liegen, kümmert sie sich auch um die Schulponys des Vereins.

„Zur Zeit reiten unsere Kinder auf 9 Schulponys“, so Kollenberg , „von denen wir aber nun zwei in gute Hände abgeben möchten.“

Alterssitz für Ponys gesucht

Täglichen Weidegang und Auslauf wünsche sie sich für die beiden Tiere, die über zehn Jahre im Reitunterricht des Vereins eingesetzt wurden. „Sie haben ihren Dienst getan“, erklärt die Jugendwartin und betont: „Es ist uns wichtig, das unsere Ponys noch gut zurecht sind, wenn sie in Pension gehen.“ Die Tiere seinen nun zu alt um täglich mehrere Unterrichtsstunden von Reitanfängern geritten zu werden. Nun sei es an der Zeit für einen netten Alterssitz, meint sie lachend.

Geld reicht nur für ein neues Pony

Gleichzeitig suche der Verein aktuell ein neues Schulpony. „Zwei neue Ponys können wir uns leider nicht leisten.“ Der Verein sei gerade bei der Anschaffung neuer Schulponys immer wieder auf Unterstützung und Spenden angewiesen. Und da nun auch die Erbpacht für die umliegenden Weiden erhöht worden sei, müsse eng kalkuliert werden.

Nerven wir Drahtseile

Gut 5000 Euro werde ein neues Schulpony kosten und die Auswahl sei nicht einfach. „Wir reden hier über Tiere die Nerven wie Drahtseile haben müssen“, so Kollenberg und erklärt: „Die Kinder sollen sich auf den Ponys im Reitunterricht sicher fühlen. Das ist wichtig.“ Um ein solches Tier zu finden, müsse man gezielt suchen. Besonders wichtig sei es auch, das Pony ein bis zwei Wochen auszuprobieren, bevor man es als Schulpony für den Verein kaufe.

Pony-Camp im Sommer

Der Reit- und Fahrverein selbst hat 200 Mitglieder. 75 davon sind Kinder, die den Reitunterricht nutzen. Maria Kollenberg kümmert sich gemeinsam mit weiteren sieben Vorstandsmitgliedern um alle Dinge, die das Vereinsleben betreffen. Ihr besonderes Steckenpferd, neben dem täglichen Reitunterricht den sie organisiert und einteilt, ist das jährlich stattfindende Pony-Camp im Sommer. Hier kommen die Reitschüler über mehrere Tage zusammen und erleben gemeinsam mit den Schulponys ein aufregende Zeit. 

Kleine Entschädigung

„Mir macht dieses Ehrenamt einfach Spaß, weil ich sehe, wie die Kinder die Zeit mit den Ponys genießen“, erklärt Kollenberg. Das sei auch eine kleine Entschädigung dafür, dass sie selber nicht mehr aktiv reite, meint sie lachend.


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