Geld für Kulturmanagement vom Land Ehrenamtliche Kräfte des Ruller Hauses werden entlastet

Gut aufgestellt: Gerda Fleddermann, Arno Weerd und Elisabeth Lumme stellen das neue Programm des Ruller Hauses vor. Foto: Michael GründelGut aufgestellt: Gerda Fleddermann, Arno Weerd und Elisabeth Lumme stellen das neue Programm des Ruller Hauses vor. Foto: Michael Gründel

Wallenhorst. Für das Kulturmanagement im Ruller Hauses bekommen die Verantwortlichen jetzt Geld: Gefördert wird die Arbeit rund um Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Finanzplanung von der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur (LAGS) in Hannover mit 14210 Euro im Jahr.

Von dieser Summe will das Ruller Haus die Position einer Geschäftsführerin einrichten, die von der bisher ehrenamtlich tätigen Projektkoordinatorin Elisabeth Lumme bekleidet werden soll. „Dadurch wird der Vorstand unterstützt und entlastet“, stellte der Vorsitzende des Ruller Hauses Arno Weerd für sich und seine ehrenamtlichen tätigen Kollegen fest. So könne man wieder strategisch tätig sein, nachdem man durch ein gewachsenes Programmangebot in den vergangenen Jahren stark in die organisatorische Arbeit eingebunden gewesen sei.

Daher ist nun die Freude groß, dass sich mit der LAGS ein Förderer für das Kulturmanagement im Ruller Haus gefunden hat. Diese im Wissenschafts- und Kulturministerium des Landes Niedersachsens angesiedelte Einrichtung unterstützt strukturbildende Maßnahmen, mit denen bürgerschaftliches Engagement auf kulturellem Sektor gefördert wird. „Ehrenamtliches Tun soll durch professionelle Unterstützung verstetigt werden“, beschreibt Elisabeth Lumme das Ziel der Fördermaßnahme, die im Juli bewilligt wurde.

„Im Ruller Haus ist in den letzten Jahren ein Strukturwandel erfolgt“, erklärte Regionalberater der LAGS Klaus Thorwesten die Entscheidung des Vergabegremiums, für die besonders das ausgebaute Jugendprogramm und die Einbeziehung der Ruller Bürger ausschlaggebend gewesen seien.

Gezahlt wird die Summe zunächst für ein Jahr, maximal drei Jahre und soll als Anschubfinanzierung funktionieren. Dieser Zeitraum solle von den geförderten Einrichtungen dazu genutzt werden, langfristige Strukturen aufzubauen und andere Geldquellen zu finden. Das könnten im Falle des Ruller Hauses die Akquirierung von Sponsoren oder die Einnahmensteigerung  durch Mitgliederzuwachs sein.


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