Bau eines Waisenhauses in Haiti Wallenhorster Firma Schütte spendet 21000 Euro

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Für diese Kinder in Haiti soll von dem Geld ein Heim gebaut werden. Foto: Eltern für Kinder e. V.Für diese Kinder in Haiti soll von dem Geld ein Heim gebaut werden. Foto: Eltern für Kinder e. V.

Wallenhorst. Mehr als 21000 Euro spendet der Wallenhorster Sanitärgroßhändler Schütte zusammen mit der kürzlich übernommenen Eisl Sanitär GmbH an den Verein „Eltern für Kinder“. Finanziert werden soll damit der Bau eines Kinderheims in Haiti.

Im Ort Maïssade in Zentral-Haiti betreibt der Baptisten-Pastor Colas eine Schule, die 14 Kinder besuchen, erläutert Ralf Gutsche vom Verein „Eltern für Kinder“. Er war selbst vor Ort. Noch immer hat sich Haiti von dem schweren Erdbeben 2010 nicht erholt.

Kindersklaven

Die Mädchen und Jungen in Maïssade seien Halbwaisen und Waisen, oder ihre Familien seien nicht in der Lage, sie zu versorgen. Laut dem Verein droht den Kindern ohne ein eigenes Zuhause die Gefahr, als „Restaveks“ zu enden, wo sie in Gastfamilien wie Haussklaven leben und vor allem hart arbeiten müssen. „Nun sollen die Kinder eine Chance bekommen, ein Zuhause zu erhalten, die Schule zu besuchen und versorgt zu werden“, sagt Gutsche. Für alle Kinder seien mittlerweile Paten gefunden worden, in Kürze sollen die Bauarbeiten für das Kinderheim starten, damit sie auch ein Dach über dem Kopf haben. Parallel sammelt der Verein weiter Spenden, um in Maïssade nach Möglichkeit auch zu expandieren. „Verlassene und benachteiligte Kinder gibt es in Haiti leider hunderttausendfach“, so Gutsche. (Weitere Infos zum Projekt gibt es auf der Internetseite von „Eltern für Kinder“.)

Spenden bei Eröffnungsfeier gesammelt

Die Spenden gesammelt hatte das Wallenhorster Unternehmen Schütte bei der Eröffnungsfeier für seinen neuen Standort am Hullerweg im Gewerbegebiet Hollage. Zusammengekommen waren laut Firmenchef Björn Schütte mehr als 7000 Euro, die beiden Firmen Schütte und Eisl legten jeweils noch einmal dieselbe Summe obendrauf. Über einen privaten Kontakt habe er zufällig von dem Projekt auf Haiti erfahren, sagt Schütte. „Das Geld kommt quasi zu 100 Prozent bei den Kindern an und wir können uns konkret etwas darunter vorstellen.“


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