„Big Mama“ auf der Grünen Wiese Größte Hüpfburg der Welt kehrt nach Wallenhorst zurück

Meine Nachrichten

Um das Thema Wallenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Wallenhorst. Mehr Hüpfburg als die „Big Mama“ geht nicht. Und weil die Bürgerstiftung Wallenhorst im vergangenen Jahr mit ihrem Familienfest so einen großen Erfolg hatte, kehrt die größte Hüpfburg der Welt auf die Grüne Wiese zurück.

Titel der Veranstaltung „Kinder-Dschungel-Abenteuer, das Zweite“. Teil eins zog im vergangenen Jahr 12000 Gäste nach Wallenhorst. Jochen Bruhn, Vorsitzender der Bürgerstiftung, hofft, dass das Wetter am Sonntag, 6. September, wieder so gut wird wie 2014, damit wieder möglichst viele Kinder auf dem 800 Quadratmeter großen Spielparadies zwischen aufblasbaren Affen und Giraffen einen Riesenspaß haben – und das für kleines Geld.

Die Grüne Wiese ist für das Fest ideal, denn es gibt einen Schmutzwasseranschluss und Stromkästen. Eigentlich eingerichtet für das Arkaden-Center, aber mit dem geplanten Einkaufszentrum geht es seit Jahren nicht voran. Was für viele in der Gemeinde ein Ärgernis darstellt, ist für das Familienfest der Bürgerstiftung gut. Eigentlich sollte schon deshalb das zehnjährige Jubiläumsfest 2012 das letzte sein. Aber da immer noch nicht gebaut wurde, stand die Wiese weiter zur Verfügung. „2013 kamen dann 10000 Leute.“ In den vergangenen Jahren konnte sich die Stiftung nie sicher sein, ob sie die „Grüne Wiese“ weiter nutzen konnte – schließlich sollte das Arkaden-Center eines Tages kommen. „Trotz der Unsicherheiten haben wir die Festplanungen für 2015 wiederum zügig begonnen“. Und weil wir die Big Mama wieder aufblasen lassen können, mussten wir uns über ein neues Konzept keine Gedanken machen. Man muss sich nicht jedes Jahr neu erfinden“, findet Jochen Bruhn.

2003 hatte alles ganz klein mit einem ersten Familienfest angefangen, die Bürgerstiftung war gerade ein Jahr alt. „Wir wollten bekannter werden“, erinnert sich Bruhn. Dass das Fest immer größer und beliebter wurde, damit hatte keiner gerechnet. „Wir wurden immer wieder gefragt, ob wir nicht weiter machen wollen.“ Bis 2011 organisierte der Vorstand alles selbst. „Wir sind aber nur sechs Leute im Vorstand, es wurde zu viel.“ Die Bürgerstiftung ist nun der alleinige Veranstalter, Jens Mehring – bekannt durch die „JoJos“ – ist der Organisator des Familienfestes.

Mehring bringt nicht nur die „Big Mama“ mit, sondern noch viele weitere Kinderträume zum Aufpusten: Zum Beispiel eine meterhohe Kletterpalme, eine Riesenrutsche, einen Wabbelberg, Waterballs und Hüpfburgen für kleinere Kinder. „Wir von der Bürgerstiftung sind für das Kaffeezelt zuständig, für die Tombola und für den Armbandverkauf. „Wir nehmen drei Euro pro Band, damit dürfen die Jungen und Mädchen alles nach Herzenslust benutzen. Wir könnten auch zum Beispiel fünf Euro verlangen, aber der Bürgerstiftung ist es wichtig, dass alle Kinder mitmachen können, auch wenn die Eltern nicht so viel Geld haben“, betont Bruhn. Eines sei auch klar: „So eine Veranstaltung kostet Geld, in den vergangenen Jahren hatten wir viel Glück mit dem Wetter, es wäre sehr schlecht, wenn es regnet.“ Er sieht das Fest als ein Geschenk an die Bevölkerung. „Leider wird die soziale Komponente nicht bei jedem so deutlich gesehen. Es ist ein Familienfest und keine Kirmesveranstaltung, die auf Profit ausgelegt ist.“ Umso dankbarer ist Bruhn, dass viele heimische Unternehmen das Fest finanziell unterstützen. „Nicht zuletzt freuen wir uns auch über die Jugendlichen, die bei uns so fleißig mit anpacken, das ist einfach toll.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN