Junges Team kooperiert mit Schauspielprofis Wallenhorster Filmprojekt feiert Premiere im Hasetorkino

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Rund 30 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren aus Wallenhorst und Osnabrück haben mit Unterstützung unter anderem des Ruller Hauses einen Film gedreht, der jetzt im Hasetorkino läuft. Foto: Ruller HausRund 30 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren aus Wallenhorst und Osnabrück haben mit Unterstützung unter anderem des Ruller Hauses einen Film gedreht, der jetzt im Hasetorkino läuft. Foto: Ruller Haus

pm/sph Wallenhorst. Das jugendliche Filmteam vom Ruller Haus lädt zur Filmpremiere am kommenden Freitag, 3. Juli, um 18 Uhr ins Hasetorkino Osnabrück ein. Rund 30 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren aus Wallenhorst und Osnabrück haben nach Angaben der Wallenhorster Einrichtung in den vergangenen sechs Monaten gemeinsam mit den Schauspielprofis vom Musiktheater Lupe, Tine Schoch und Ralf Siebenand, ein Drehbuch entwickelt und für die Videokamera inszeniert.

Gedreht wurde der Film, der jetzt im Hasetorkino aufgeführt wird, von Januar bis Juni immer samstags sowie an zahlreichen Ferientagen von Weihnachten bis Ostern. Mit Unterstützung von Stefan Hestermeyer, werk.statt im Medienhaus Osnabrück, hat ein Technikteam rund vier Terrabyte Video- und Tonmaterial produziert, das am Ende zu einem circa 30 minütigen Film verarbeitet wurde.

Geschichte über Schauspielschülerin

Darum geht es in dem Film: Die Geschichte um Lisa, einer jungen Schauspielschülerin, spiegelt auf spannende und humorvolle Art und Weise Sehnsüchte, Freuden und Ängste der Jugendlichen wider. Die ersten Tage im „Till Schwager Internat für Bühnenkunst“ erlebt die verträumte Lisa als stressig. Eigentlich fühlt sie sich fehl am Platze, denn sie zeichnet viel lieber, als auf einer Bühne zu stehen.

Dennoch unterzieht sie sich den Qualen eines Castings, um eine der begehrten Rollen in einem Film zu bekommen, doch nicht um ihrer selbst Willen.

Handlung selbst geschrieben

Die Handlung haben die Jugendlichen selbst entworfen. Gemeinsam mit Ralf Siebenand und Tine Schoch wurden aus lose in den Raum geworfenen Ideen bildreiche, für die Kamera ausgeschmückte Filmszenen. Die passenden Kameraeinstellungen dazu sowie Ton und Licht richteten die jugendlichen Filmer des Technikteams mit Kameramann Stefan Hestermeyer ein. Als Produktionsleiterin sorgte Elisabeth Lumme für reibungslose Abläufe, Requisiten, Catering sowie die Einhaltung des Zeitplans und Budgets. Alles also wie im richtigen Filmbetrieb.

Das Projekt wurde ermöglicht durch das Förderprogramm Jugend ins Zentrum der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Filmtechnik und Unterstützung an den Schnittplätzen erhielt das jugendliche Filmteam vom Medienzentrum Osnabrück.


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