„Wenn der Bauer pfeift... “ Buch beleuchtet Wallenhorster Heuerlingswesen

Das Doppelheuerhaus des Bauern Trame in Wallenhorst-Hollage wurde 1699 erbaut. Das Foto zeigt das Gebäude im Zustand von 1987. Foto: Archiv des Heimat- und Kulturvereins „Hollager Hof“Das Doppelheuerhaus des Bauern Trame in Wallenhorst-Hollage wurde 1699 erbaut. Das Foto zeigt das Gebäude im Zustand von 1987. Foto: Archiv des Heimat- und Kulturvereins „Hollager Hof“

Wallenhorst. Die klassenlose Gesellschaft war auf dem Lande keinesfalls verwirklicht. Über viele Jahrhunderte wurde säuberlich zwischen Vollerben, Halberben, Erbköttern und Markköttern unterschieden. Sie verfügten, in absteigendem Maße, über eigenes Land und Weiderechte an dem genossenschaftlich genutzten Land, der gemeinen Mark. Noch darunter waren die Heuerlinge angesiedelt.

Heuerlinge waren besitzlos. Sie heuerten bei einem Bauern an und bekamen Unterkunft, entweder auf dem Hof des Bauern oder in einem einfachen Heuerhaus, das der Bauer zu diesem Zweck unweit des Hofes auf seinem Land errichtet hatte. Im Gegen

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