„Glück und Leid beeinander“ Bürgermeister übermittelt Wallenhorster Weihnachtsgrüße

Von Frank Muscheid

Jugendchor, Bürgermeister und weitere Gemeindevertreter überbrachten Weihnachtsgrüße und den Wallenhorster Heimatkalender 2015. Foto: Frank MuscheidJugendchor, Bürgermeister und weitere Gemeindevertreter überbrachten Weihnachtsgrüße und den Wallenhorster Heimatkalender 2015. Foto: Frank Muscheid

Wallenhorst. Mit Verwaltungsmitarbeitern und seinem Stellvertreter Alfred Lindner hat der neue Wallenhorster Bürgermeister Otto Steinkamp die Weihnachtsgrüße der Gemeinde 60 Bewohnern des Caritas-Seniorenzentrums und betreuten Wohnens St. Raphael in Hollage überbracht. Den schon traditionellen Bürgermeister-Weihnachtsbesuch begleitete der Jugendchor der Kirchengemeinde St. Josef unter Leitung von Maria Hartelt.

Steinkamp erinnerte an Ereignisse seiner noch jungen Amtszeit – die Teilevakuierung wegen einer Bombenräumung und der Unfall eines Gefahrengut-Transporters auf der B68 , bei dem eine Schallschutzwand als Brandschutz Schlimmeres verhindert hatte. „Wir in Wallenhorst haben viel Glück gehabt. So liegen Glück und Leid eng beieinander.“ Im Rückblick auf das Jahr 2014 gebe es „Momente, in denen es gut gelaufen und andere, in denen es schlecht gelaufen ist“. Nun schaue man auch aufs neue Jahr: Wer feiere runden Geburtstag, wie gehe es der Familie? Da gebe es Dinge, „auf die man sich freut, die einem Mut, Kraft und Hoffnung für das neue Jahr geben“. Der Bürgermeister freute sich darauf, jedem persönlich die Hand zu geben und stellte als Präsent schon einmal den Wallenhorster Heimatkalender 2015 vor – der wegen seines großen Formats nicht im Saal, sondern von Heimleiterin Annette Wiechert nachträglich überreicht wurde.

Zuvor hatte die Küche des Hauses für fünf Sorten Kuchen und der Jugendchor für weihnachtliche Stimmung gesorgt. Die Mädchen aus 5. bis 8. Klassen sangen deutschsprachige Lieder, mal eher traditioneller wie „Licht einer Kerze“ oder wie das Adventslied „Macht die Tore auf“, das, so Maria Hartelt, von der Vorfreude auf Jesu Geburt handele und entsprechend fröhlich nach vorne ging. Aufbruchstimmung kam auch im neuen geistlichen Lied „Neues wagen“ rüber.


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