Listiger Handstreich oder Freveltat? „Glockenklau zu Wallenhorst“ ereignete sich vor 60 Jahren

Die „Überwachungskamera“ des Augenzeugen Brockmeyer hält den Moment des „Glockenklaus von Wallenhorst“ fest. Im Vordergrund steht eine der neuen Stahlglocken, während junge Gemeindemitglieder auf der Ladefläche des „Opel Blitz“ die kleine Bronzeglocke absetzen. Foto: Hans Brockmeyer, aus: Wallenhorster Geschichten, Band 1, Verlag Bergmann, Osnabrück.Die „Überwachungskamera“ des Augenzeugen Brockmeyer hält den Moment des „Glockenklaus von Wallenhorst“ fest. Im Vordergrund steht eine der neuen Stahlglocken, während junge Gemeindemitglieder auf der Ladefläche des „Opel Blitz“ die kleine Bronzeglocke absetzen. Foto: Hans Brockmeyer, aus: Wallenhorster Geschichten, Band 1, Verlag Bergmann, Osnabrück.

Wallenhorst. Kürzlich geriet Wallenhorst wegen beleuchteter Gullydeckel in einem Kreisverkehr bundesweit in die Schlagzeilen. Ob der Anlass das rechtfertigte, mag dahingestellt sein. Jedenfalls war dies nicht das erste Mal, dass Wallenhorst weit über die Grenzen des Osnabrücker Landes hinaus Aufsehen erregte. Vor 60 Jahren trug sich in Wallenhorst eine Geschichte zu, über die ebenfalls bundesweit berichtet – und geschmunzelt – wurde, und das aus gutem Grund.

Es ging um die „Engelsglocke“ in der Pfarrkirche St. Alexander. Diese Bronzeglocke von 1907 war als einzige im Krieg dem Schmelzofen entgangen und nicht für die Produktion von Granathülsen konfisziert worden. Weil sie die kleinste der urspr

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