Mittagessen bei den Geißens Grimm-Stück des Fördervereins Andreaskindergarten feiert Premiere

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Immer was los ist im Stück „Der Wolf und ein paar Geißlein“. In der Fantasiejos-Fassung sind auch ein Bäcker und ein Stinktier dabei. Foto: Ursula HoltgreweImmer was los ist im Stück „Der Wolf und ein paar Geißlein“. In der Fantasiejos-Fassung sind auch ein Bäcker und ein Stinktier dabei. Foto: Ursula Holtgrewe

Wallenhorst. „Der Wolf und ein paar Geißlein“ heißt das aktuelle Stück der Fantasiejos. Die Theatergruppe des Fördervereins Andreaskindergarten und Johannisschule in Hollage-Ost präsentiert ein munteres Stück sehr frei nach den Gebrüdern Grimm. Premiere ist am Donnerstag, 20. November, 8.15 Uhr, in der Turnhalle der Andreas-Kita.

„Das Stück ist erst seit vier Wochen fertig“, verrät Hermann Saalfeld verschmitzt. Im Team erarbeiteten sich die Akteure zehn Szenen. Daher spielen auch Müller, Krämer und Bäcker (in jede Figur schlüpft Saalfeld) sowie ein Stinktier (Caroline Langkamp) mit.

Eine Szene heißt „Mittagessen bei den Geißens“. Die Ziegen-Mama (Anke Kappelmann) erwartet ihre Rasselbande zu Veggie-Burger und Löwenzahn. Mit einheitlichen grauen (Trachten)-Schulrucksäcken stürmen sie in die gute Stube: „Boss“ (Yvonne Hesse), „Schisser“ (Elisabeth Obermeyer), „Schnucki“ (Cordula Proft) und „Kritzel“ (Doris Goldkamp). Im Hintergrund zieht eine große Standuhr die Blicke auf sich. Im Märchen versteckt sich die kleinste Ziege im Uhrenkasten, als der böse Wolf – in Hollage-Ost gespielt von Manfred Wahmhoff – sechs der sieben Zicklein frisst. Überhaupt der Wolf. „Das ist ein armer Kerl. Er hat das Jagen nie gelernt, denn er ist aus dem Osnabrücker Zoo ausgewildert worden und sucht nun in Hollage-Ost sein Fressen“, berichtet Hermann Saalfeld über die Wolf-Vita. Und: „Das Stinktier ist viel gemeiner und gibt dem Wolf Tipps, wie er etwas zu fressen bekommen kann.“

Für die Zicklein gilt: Nomen est Omen. Großspurig tritt „Boss“ auf. „Schisser“ hat immer Angst. „Schnucki“ ist etwas besonderes und eine „Schiege“, als eine Mischung aus Schaf und Ziege. Das ist gut zu erkennen an schwarzen Hängeohren und Hufen. „Kritzel“ dokumentiert nahezu alles, damit nichts vergessen wird.

Auch diesmal stehen dem Publikum vergnügliche eineinhalb Stunden bevor. „Der Samstagnachmittag ist schon ausverkauft“, betont Saalfeld. Öffentlich spielen die Fantasiejos zudem am Freitag, 21. November, 19.30 Uhr, sowie am Samstag, 22. November, 19.30 Uhr. Vorverkaufstickets kosten 5 Euro bei Schreibwaren Vornholt (Wallenhorst), dem Hollager Bücherwurm und im Andreaskindergarten. Sollte es noch Karten geben, öffnen die Kassen vor der jeweiligen Veranstaltung.


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