Besucher aller Altersklassen bei Umzug Lob und Kritik für neuen Martinsmarkt in Wallenhorst

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Wallenhorst. Mit einem stimmungsvollen Laternenumzug durch die Straßen von Lechtingen endete der in neuem Gewand veranstaltete Martinsmarkt. Mehrere Hundert Menschen, darunter viele Familien mit Kindern, gingen, begleitet vom Musikkorps Herold Pye, durch die Seniorenanlage bis zur großen Festwiese, wo mit einem kurzen Spiel an die Legende vom heiligen Martin erinnert wurde. Zum Abschluss bekamen alle Kinder eine Gebäckgans von der Lechtinger Messe geschenkt.

Anders als in den vergangenen Jahren hatte der Martinsmarkt nur am Sonntag seine Pforten geöffnet, auch auf ein großes Zelt und Buden wurde verzichtet. Die Betreiber stellten ihr Kunsthandwerk in den Lechtinger Geschäften aus. „Wir wollten den Martinsmarkt auf das Wesentliche reduzieren, nämlich dass Jung und Alt zusammenkommen und feiern“, erklärt Brigitte Butke von der Lechtinger Messe die Entscheidung, das Martinsfest diesmal in verkleinerter Form stattfinden zu lassen. Wie in den vergangenen Jahren wurde das Fest mit einem ökumenischen Wortgottesdienst, diesmal im Foyer der Seniorenresidenz, begonnen. Dort ließen sich im Anschluss 140 Gäste den obligatorischen Gänsebraten schmecken. Feierlich eröffnet wurde der Martinsmarkt eine Stunde später von den Lechtinger Schützen mit kräftigen Salutschüssen sowie Wallenhorsts neuem Bürgermeister Otto Steinkamp. „Es ist eine der ersten Veranstaltungen, bei denen ich dabei sein werde, und darauf freue ich mich“, hatte der frischgebackene Rathaus-Chef im Vorfeld erklärt. Er begrüßt es, dass die Lechtinger Messe gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden eine solche Veranstaltung auf die Beine stellt. So waren die Sportfreunde Lechtingen mit Vorführungen dabei, bei den Lechtinger Schützen versuchten sich zahlreiche Besucher des Martinsmarkts im Laserschießen.

Brigitte Butke zog zum Abschluss ein positives Fazit: „Die Resonanz ist durchweg gut gewesen, vor allem hat der Wettergott mitgespielt.“ Auch die Geschäftsinhaber seien mit dem Kundenzulauf zufrieden gewesen. „Mir fehlen ein wenig die Verkaufsstände“, meinte indes Melanie Smol, die mit ihrer Familie zum Martinsmarkt gekommen war. Auch Ursula Attems, die gestrickte Socken und Honig zum Verkauf anbot, ist nicht ganz überzeugt vom neuen Konzept: „Die Atmosphäre im Geschäft ist angenehm, es ist aber nicht so weihnachtlich, und die Buden laden auch mehr zum Gucken ein.“ Interessenten für ihre Waren habe sie hier aber auch gefunden.


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