Flucht aus dem Alltag Wallenhorster Theaterfüchse zeigen „Eine Braut zu viel“

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Es ist zum Prusten, das Stück „Eine Braut zu viel“ der Theaterfüchse mit Björn Schulze (von links), Klaus-Dieter Brass, Martina Scholz, Marina Wallmeyer, Luisa Lucht, Anja Meier zu Farwig, Susanne Schulze und Felix Hengelbrock. Foto: Ursula HoltgreweEs ist zum Prusten, das Stück „Eine Braut zu viel“ der Theaterfüchse mit Björn Schulze (von links), Klaus-Dieter Brass, Martina Scholz, Marina Wallmeyer, Luisa Lucht, Anja Meier zu Farwig, Susanne Schulze und Felix Hengelbrock. Foto: Ursula Holtgrewe

Wallenhorst. Sie tun es wieder: Die Wallenhorster „Theaterfüchse“ proben für ihr Publikum die Komödie „Eine Braut zu viel“ von Wolfgang Binder. Premiere: Samstag, 11. Oktober, 19.30 Uhr, in der Gymnastikhalle Wallenhorst, Fröbelstraße 2.

Drei Akte lang lassen die Theaterfüchse ihre Fans aus dem Alltag entfliehen mit einem Stück, in dem es – wie könnte es auch anders sein – um Liebe und Verwirrung geht. Dass die professionell agierenden Hobbydarsteller mit Lokalbezug für besondere Lacher sorgen, sei hier schon mal verraten. Auch, dass es sich lohnt, auf Accessoires zu achten.

Darum geht es: Sascha Börnsen (Felix Hengelbrock) und Lina Liebmich (Luisa Lucht) wollen heiraten und sind sich einig, dass sich die Familien erst am Hochzeitstag kennenlernen sollen. Daher ist Fabrikant und Landtagsabgeordneter Gregor Börnsen (Klaus-Dieter Brass) wenig erstaunt, als ihm Olga Krimskowja (Anja Meier zu Farwig) ihre Tochter Elena (Vanessa Grewe) als Schwiegertochter präsentiert. Sie hat das Heiratsversprechen sogar schriftlich. Gleichwohl urteilt Gregor: „Na, sie kann sich ja durchaus sehen lassen – nach ein paar klitzekleinen Veränderungen.“

Zu allem Übel macht die Börnsen-Haushälterin Frau Kieckbusch (Martina Scholz) eine überraschende Entdeckung. Wie reagiert Lenas Mutter Charlotte Liebmich (Marina Wallmeyer) darauf? Und kann Kriminalrat Robert Gerstner (Björn Schulze), zugleich Saschas Patenonkel, helfen, Verwirrungen zu entwirren? Welche Rolle spielt Presse-Volontärin Annika Versemann (Christiane Vogt) in der Komödie? Antworten erhalten die „Theaterfüchse“-Theaterbesucher in der Gymnastikhalle.

Neu als Spieler sind bei den Füchsen Luisa Lucht und Felix Hengelbrock. Luisa Lucht hat sonst in der Maske die Akteure geschminkt. Nun steht sie auch auf der Bühne. „Ich habe gesagt, ich kann es ja mal probieren. Aus der Nummer bin ich nicht mehr rausgekommen“, berichtete sie schmunzelnd. Sie hat bereits in der Osnabrücker Angela-Schule Theater gespielt und kennt aus dieser Zeit Felix Hengelbrock. „Angesprochen worden bin ich von Christiane Vogt. Daraufhin habe ich hier mal reingeschaut. Die Gruppe ist sehr sympathisch. Daher bin ich geblieben“, blickte „Sascha Börnsen“ einige Monate zurück.

Ohne Akteure im Hintergrund können die „Theaterfüchse“ nicht agieren. Zum Team gehören Souffleuse Christiane Bänsch-Volk, in der Maske Luisa Lucht und Birgit Hüne-Dimter sowie als Bühnenbauer Susanne Schulze, Klaus Volk und Helmut Bänsch. „Wer auf der Bühne Manuel Nöring und Matthias Lemper vermisst, dem sei gesagt: Sie machen in dieser Saison eine Pause“, erklärte Marina Wallmeyer.

Weitere Vorstellungen in der Gymnastikhalle: Sonntag, 12. Oktober, 16 Uhr; Samstag, 18. Oktober, 19.30 Uhr, und Sonntag, 19. Oktober, 16 Uhr. Vorverkaufstickets zu je 8 Euro gibt es in Wallenhorst bei Schreibwaren Vornholt, in Hollage bei „Das Ideenhaus“ und in Rulle bei „Komma - Nützliches und Schönes“. Karten kosten an der Abendkasse 9 Euro. Einlass ist jeweils 60 Minuten vorm ersten Vorhang.


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