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29.09.2014, 17:43 Uhr NACH DER BÜRGERMEISTERWAHL

Wallenhorster Parteien müssen Chance auf Neuanfang nutzen

Kommentar von Sandra Dorn

Selten harmonisch: Eine Ratssitzung in Wallenhorst. Foto: Archiv/PentermannSelten harmonisch: Eine Ratssitzung in Wallenhorst. Foto: Archiv/Pentermann

Wallenhorst. Nach der Wahl ist vor der Wahl – dummerweise vor der nächsten Kommunalwahl. 2016 ist nicht mehr weit weg; wenig Zeit, die Gräben zwischen CDU und SPD, Grünen sowie WWG in Wallenhorst zu kitten, bevor der Wahlkampf startet.

Der neue parteilose Bürgermeister Otto Steinkamp bringt sicher die Fähigkeit mit, für mehr Einigkeit zu sorgen – doch der Rat ist immer noch der alte. Und nicht Noch-Bürgermeister Ulrich Belde alleine war schuld an den vielen Querelen der letzten Jahre, es waren auch die Fraktionen mit ihren Grabenkämpfen.

Dass die CDU es nicht geschafft hat, wie ursprünglich verabredet einen gemeinsamen Kandidaten gegen Belde zu unterstützen, haben die Wähler mit nur 18,7 Prozent für CDU-Kandidat Stefan Düing abgestraft. Jetzt muss Fraktionschef Lammerskitten die Konsequenzen ziehen – und alle Parteien müssen aufeinander zugehen.


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