Größte Hüpfburg der Welt 10.000 Besucher beim Familienfest 2014 in Wallenhorst

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Wallenhorst. Großer Andrang im Wallenhorster Zentrum: Zum Familienfest der Bürgerstiftung kamen laut Organisator Jens Mehring weit mehr als 10 000 Besucher. Absoluter Höhepunkt der Veranstaltung war die 800 Quadratmeter große Hüpfburg „Big Mama“.

Völlig verschwitzt, ein Strahlen im Gesicht – und das schon um 15 Uhr: Veranstaltungsprofi Jens Mehring wusste schon nach wenigen Stunden, dass das maßgeblich von ihm organisierte Wallenhorster Familienfest eingeschlagen hatte. „Das sieht aus wie ein Ameisenfeld“, sagte Mehring beim Blick über die grüne Wiese im Ortszentrum. Tausende Familien waren mit ihrem Nachwuchs nach Wallenhorst gekommen, um dort ein „Kinder-Dschungel-Abenteuer“ zu erleben.

Die Hauptattraktion dieses Dschungels war zweifellos die Hüpfburg „Big Mama“: 800 Quadratmeter groß, vier Tonnen schwer und laut Jens Mehring bald auch ganz offiziell die größte Hüpfburg der Welt. „Die Leute vom Guinness Buch haben uns bestätigt, dass sie die größte ist. Demnächst lassen wir uns das hier in Deutschland noch von einem Notar bescheinigen.“

Mit vier Kollegen hatte Mehring die Hüpfburg am Samstag aufgebaut, insgesamt viereinhalb Stunden habe es gedauert, bis die Dschungel-Landschaft mit Affen, Palmen und Giraffen fertig aufgeblasen war. „Beim nächsten Mal wissen wir ja, wie wir es machen müssen, dann geht es schneller“, sagte Mehring. Als es dann am Sonntagmorgen nieselte, habe er aber erst einmal die Krise gekriegt. Zum Glück klarte der Himmel dann auf und ließ die Sonne über das Familienfest scheinen.

„Big Mama“ war dann von Beginn an der größte Anziehungspunkt auf der Grünen Wiese. Im Durchschnitt waren laut Jens Mehring immer knapp 200 Kinder gleichzeitig auf der 40 Meter mal 20 Meter großen Hüpfburg. Für die Betreuung des Spektakels waren sechs Personen abgestellt – die auch schon deshalb notwendig waren, um dafür zu sorgen, dass kein Kind auf Socken nach Hause gehen musste. „Wenn da 200 Paar Schuhe stehen, wird das natürlich auch schon langsam unübersichtlich“, sagte Jens Mehring.

Wer sich unter den Kindern umhörte, die gerade „Big Mama“ verlassen hatten, vernahm ausschließlich Begeisterung. „Super, ich stelle mich sofort wieder an“, sagte die neunjährige Celina Winter. Der fünfjährige Frederik Kaiser hatte sich beim ersten Hüpfen wehgetan, ein anderer Junge sei ihm in den Rücken gesprungen. Laut seiner Mutter Stefanie habe sich ihr Sohn davon aber nicht beeindrucken lassen: „Er hat ein bisschen geweint, aber dann wollte er auch sofort wieder auf die Hüpfburg.“

Neben „Big Mama“ erfreuten sich die kleinen Besucher auch an vielen anderen spektakulären Ständen. Vor allem die riesigen Plastikbälle, in denen man über ein Planschbecken rollen konnte, waren sehr beliebt. Großen Zuspruch fand auch die Bühne an der Niedersachsenstraße. Besonders die Hip-Hop-Tänzer der Tanzbühne (Tabü) Bramsche begeisterte mit ihren energischen Moves und ihrem hervorragenden Rhythmusgefühl.

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