Existenzielle Sorgen auf Platt Belmer Theatergruppe zeigt Schwank „Theo wett verkuppelt“

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Belms Plattdeutsche Theatergruppe probt fleißig für die Premiere: Bernhard Lange (von links), Bettina Becker, Christoph Schobbe, Simon Attems, Irene Holtmeyer, Ulrike Kahle und Margret Glüsenkamp. Foto: Ursula HoltgreweBelms Plattdeutsche Theatergruppe probt fleißig für die Premiere: Bernhard Lange (von links), Bettina Becker, Christoph Schobbe, Simon Attems, Irene Holtmeyer, Ulrike Kahle und Margret Glüsenkamp. Foto: Ursula Holtgrewe

Belm. „Theo wett verkuppelt“ heißt der Schwank in drei Akten, den die Belmer Plattdeutsche Theatergruppe derzeit einstudiert. Premiere und die einzige Aufführung in Belm ist beim Gemeindefest der Christuskirche im Saal der Gaststätte Lecon, und zwar am Sonntag, 16. März, 15 Uhr. Dann umrahmt der Posaunenchor Belm mit seinem breiten Repertoire traditionell das unterhaltsame Bühnenstück.

Hoch her geht es im Schwank von Günther Müller: August (Bernhard Lange) und seine Frau Liena Lammers (Irene Holtmeyer) haben existenzielle Sorgen um ihren Hof. Die Lösung soll die Hochzeit zwischen deren cleveren Sohn Theo (Simon Attems) und der flotten Ina Wilmerding (Bettina Becker) sein, Tochter von Harm (Christoph Schobbe). Alkoholisiert machen die Väter den Deal ab. Nur: Theo hat sich schon verliebt und lehnt die „indischen Verhältnisse“ ab.

Um die wahren Absichten des Hoferben zu erforschen, taucht dann auch noch die tollpatschige Greta (Doppelrolle für Bettina Becker) auf. Lustigen Verwicklungen sind Tür und Tor geöffnet, zumal auch Lammers einfältige alleinstehende Haushälterin (Margret Glüsenkamp) ordentlich mitmischt, die mindestens ein Auge auf Theo geworfen hat.

Seit November proben die Akteure für das verrückte Stück, das im dritten Akt seinen Höhepunkt hat. Geduldige Souffleuse ist Ulrike Kahle. Britta Kröger präpariert die Crew für die Aufführungen mit Schminke und Fön.

Mit Bettina Becker aus Haltern und Simon Attems hat sich Belms Plattdeutsche Theatergruppe verjüngt. „Ich habe schon immer Interesse am Platt gehabt und betrete sprachlich absolutes Neuland“, berichtet Bettina Becker. Sie fühle sich im Team sehr wohl. „Ich bin schon jetzt aufgeregt wegen der Premiere und bin gespannt, ob es klappt“, gesteht sie lächelnd ein.

Die Kollegen sind mit ihr sehr zufrieden; ebenso, dass Simon Attems nach dem Studium wieder zum Kreis zurückgekommen ist. „Meine Uroma hat früher nur Platt gesprochen“, erinnert er sich, dass sich der Klang der Mundart schon früh bei ihm gefestigt habe. Klar sei er vor der Premiere freudig aufgeregt, räumt er ein.

In welcher Art, erfahren alle, die das unterhaltsame und vergnügliche Stück anschauen. Zusätzlich zur Premiere am 16. März, gibt es weitere Sonntags-Aufführungen in Wallenhorst: 23. März, 15 Uhr, Gasthaus Barlag (Hollage) und im Saal Lingemann (Rulle), 30. März, 15 Uhr.

Karten je 7 Euro gibt es in Belm bei Posaunenchormitgliedern und Theaterakteuren sowie Gaststätte Lecon, Blumen Rüters, Ulrich Ahlemeyer Foto-Schreibwaren und an der Tageskasse.

Für die Aufführungen in Wallenhorst sind Tickets erhältlich bei Akteuren, Gaststätte Lingemann, Gasthaus Barlag, Geschenkehaus Hinrichs, Schreibwaren Vornholt und an der Tageskasse.


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