Theater und Trickfilm Ruller Haus startet mobile Kunstwerkstatt

Das Ruller Haus hat sich zu einer Kulturhochburg entwickelt. Foto: Elvira PartonDas Ruller Haus hat sich zu einer Kulturhochburg entwickelt. Foto: Elvira Parton

Wallenhorst. Eine neue Kooperation zwischen dem Kulturverein Ruller Haus und den Wallenhorster Schulen schafft die Basis für ein gemeinsames Theaterprojekt im nächsten Frühjahr.

Schüler der Alexanderschule und der Realschule werden zusammen mit dem Theaterensemble Musiktheater Lupe und dem Ruller Haus ein Rap-Musical entwickeln. „Innerhalb einer Woche wollen wir mit bis zu 25 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren eine Story und Songtexte schreiben, Musikstücke und Choreografien proben und anschließend das Stück von 45 Minuten aufführen“, so Katrin Orth von Lupe Musiktheater.

Die Rahmenhandlung und Musik sind bereits vorhanden, Figuren und Plot gestalten die Kinder und Jugendlichen selbst.

Thomas Behning, Leiter der Alexanderschule, sowie Stephan Schmidt, Rektor der Realschule, unterstützen das Projekt, indem sie teilnehmende Schüler für zwei Probentage vom Unterricht freistellen. Die übrigen Proben finden in der Freizeit gegen Ende der Osterferien statt. Der Einsatz lohnt sich, denn die Teilnehmer lernen von Theaterprofis, wie sie ihre Ideen in fetzige Songs und Choreografien verwandeln können und erleben als Schauspieler das Kribbeln im Bauch vor der Aufführung.

Kostenloses Angebot

Aber auch hinter der Bühne gibt es für die Jugendlichen viel zu tun, denn Kostüme und Requisiten werden selbst gebaut. Auch müssen Licht und Ton am Mischpult geregelt werden. Die Proben finden vom 15. bis 17. April sowie 22. bis 24. April statt, Premiere ist am 25. April.

Weitere mobile Kunstwerkstatt-Termine des Ruller Hauses gibt es schon ab Januar: Im Wallenhorster Jugendzentrum JAB2 öffnet mittwochnachmittags ein Trickfilmstudio seine Türen, und im Haster Kinder- und Jugendtreff stehen dienstags und donnerstags die „kunst-und-quer!-Experimentierwerkstatt“ sowie „Malen für die Geisterbahn“ auf dem Programm. Ältere Jugendliche gestalten mit Computergrafik und Airbrush die Wände im Jugendtreff neu.

Alle Angebote sind für die Kinder und Jugendlichen kostenlos. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Programms „Jugend ins Zentrum!“ der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren sowie des Bundesbildungsministeriums.


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