Über Kunst und ihre Vermittlung Ungewöhnliche Konzepte im Ruller Haus

Die Referenten Anna Sten, Andreas Brenne und Ruppe Koselleck stellten ihre kunstpädagogischen Konzepte im Ruller Haus vor. Foto: Uwe LewandowskiDie Referenten Anna Sten, Andreas Brenne und Ruppe Koselleck stellten ihre kunstpädagogischen Konzepte im Ruller Haus vor. Foto: Uwe Lewandowski

Wallenhorst. Zum Vortragsabend „Kunst und ihre Vermittlung zwischen Feldforschung, Materialprüfung und Performance“ hat der Projektraum-Kunst des Ruller Hauses jetzt eingeladen.

In drei unterschiedlichen Vorträgen erfuhren rund 30 Teilnehmer, wie Kunst- und Kulturinteresse bei Kinder und Jugendliche auf unterschiedlichste Weise geweckt werden kann. Die Referenten Professor Andreas Brenne von der Universität Osnabrück, sowie die beiden Künstler Ruppe Koselleck und Anna Stern stellten ihre kunstpädagogischen Konzepte vor.

Mit dem exemplarischen Projekt „Dein Maß der Dinge“ beschäftigten sich die Ausführungen von Koselleck. Während seiner Projektarbeit stellten Schüler verschiedenster Schulformen aus Dachlatten und ihren eigenen Körpermaßen unterschiedlichste Kunstwerke her, die er den Teilnehmern im Ruller Haus präsentierte.

Die Performance-Künstlerin Stern erklärte ihren Ansatz, über performative und ortsspezifische Kunstprojekte Kinder und Jugendliche anzusprechen. Hierzu stellte sie ein Projekt vor, dass sie mit Grundschülern auf einem alten Militärgelände in Osnabrück realisierte. Zum Abschluss fasste Brenne ein Klammer und stellte die theoretischen und praktischen Aspekte im pädagogischen Diskurs der Feldforschung anhand seines aktuellen Projektes mit dem Thema „ Erster Weltkrieg“ dar.

Die drei unterschiedlichen Vorträge trafen auf reges Interesse der Teilnehmer. Immer wieder gab es Fragen zu den einzelnen Bereichen, die die Referenten gerne und ausführlich beantworteten. „Unsere eigene Kreativität ist angeregt worden“, waren sich Lena Meyer-Haase und Änne Mews einig. Die beiden Referendarinnen zeigten sich besonders beindruckt von den verschiedenen Blickwinkeln der unterschiedlichen kunstpädagogischen Ansätze.


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