Gartenkultur im Ruller Haus Wallenhorster Staudenmarkt mit seltenen Pflanzen

Fleißige Hände des Gartenforums: Die freiwilligen Helferinnen (v.links) Gerda Feldmann, Brigitte Herbert, Bärbel Hahm, Imme Pölking, Christa Teidel,  Foto: Jessica von den BenkenFleißige Hände des Gartenforums: Die freiwilligen Helferinnen (v.links) Gerda Feldmann, Brigitte Herbert, Bärbel Hahm, Imme Pölking, Christa Teidel, Foto: Jessica von den Benken

Wallenhorst. Das Programm des Ruller Hauses ist facettenreich. Neben vielen kulturellen Veranstaltungen lädt auch der Bereich „Gartenforum“ immer wieder zu Themen rund um die Hobbygärtnerei ein, wie zum Beispiel der Staudenmarkt, der in in diesem Jahr seine vierte Auflage erlebte.

„Wir verkaufen Stauden aus dem Überfluss des Jahres und unterschiedlichste Pflanzenspenden, die wir für den Markt bekommen“, erklärte Bärbel Hahm. Gemeinsam mit rund zehn freiwilligen Helferinnen organisiert sie die Veranstaltung sowie die Bewirtung der Gäste mit Kaffee und Kuchen im Dielencafé. Mehr als 200 Hobbygärtner nutzen die Gelegenheit, die ein oder andere - zum Teil seltene - Staude für ihren Garten zu bekommen.

„Der Renner waren in diesem Jahr Montbretien, der rote Sonnenhut und Gräser“, berichtete Hahm und fügte hinzu: „Wir hatten zum ersten Mal ganz viele alte Pflanzen aus Bauerngärten. Die waren alle sofort verkauft.“

Auch Stephanie Kohlbrecher suchte Stauden für ihren Garten. „Eigentlich wollte ich Sonnenhut kaufen“, verriet sie. Der sei aber schon weg gewesen. Daher begnügte sie sich mit einer Thymian- und einer Waldmeisterpflanze. „Ich bin zum zweiten Mal hier“, erklärte sie. Vor allem die nette Atmosphäre beim Staudenmarkt gefiel ihr. Dass die Erlöse des Staudenmarktes in die Kinder- und Jugendarbeit flößen, hob sie außerdem lobend hervor.

Von der Idee begeistert zeigte sich ebenfalls Inge Nitsche. Sie sei zum ersten Mal hier auf dem Staudenmarkt und fände die Idee einfach toll. „Ich habe erst seit kurzer Zeit einen eigenen Garten, für den ich hier Sonnenblumen, Lupinen und türkischen Mohn gefunden habe“, berichtete sie. Im nächsten Jahr komme sie auf jeden Fall wieder. Dann wolle sie den Markt auch mit eigenen Pflanzenspenden unterstützen.


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