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25-jährigen Bestehen Anlass Heimathaus Hollager Hof lädt zum Sommerfest

Von Joachim Dierks | 12.06.2015, 13:18 Uhr

Rund ums Hollager Heimathaus geht es am Wochenende, 13. und 14. Juni, richtig rund. Der Heimat- und Kulturverein feiert „25 Jahre Heimathaus“. Das Balkenwerk des Hauses selbst ist natürlich schon viel älter, nämlich fast 360 Jahre. Aber vor 25 Jahren ging die Bürgerinitiative an den Start mit dem Ziel, das in der Barlage abgebrochene Heuerhaus von 1656 an der Uhlandstraße neu zu errichten.

Wie man sehen kann, ist das Ziel erreicht und das niederdeutsche Hallenhaus schöner als je zuvor wiedererstanden, wozu auch die geschmackvoll gestaltete Umgebung des Hauses mit Bauerngarten, Streuobstwiese, Hoflinde, Ziehbrunnen und Remise beitragen. Das Heimathaus Hollager Hof wurde nicht nur zu einem architektonischen Wahrzeichen des Ortsteils Hollage, sondern auch zu einem Kulturzentrum, indem es Veranstaltungen jeglicher Couleur wie Kunstausstellungen, Lesungen, Konzerten und plattdeutschen Abenden Raum gibt.

Das muss gefeiert werden, sagte sich der Vorstand um Josef Pott und Heinrich Maßbaum und stellte ein vielseitiges Programm auf die Beine. Es beginnt bereits am Samstagabend um 18 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst unter freiem Himmel im Naturdenkmal Steinbruch hinter dem Heimathaus. Pfarrer i. R. Dieter Broxtermann, Diakon Kimm-Stefan Herlyn und die plattdeutsche Gruppe werden den Dankgottesdienst weitgehend in plattdeutscher Sprache gestalten. Zur Unterstützung des Gesangs spielt der Bläserchor Rulle.

Am Sonntag erwartet die Besucher ab 11 Uhr ein ganztägiges Bühnenprogramm (siehe Kasten). Da Flohmarkt, Verkaufsstände, Hüpfburg und die Ausstellung historischer Landmaschinen nicht auf dem Hofgelände unterzubringen sind, wird die Uhlandstraße einbezogen. Sie ist aus diesem Grund im Bereich des Heimathauses bereits am Samstag ab 11 Uhr gesperrt.

Kein Geburtstag ohne Geschenke. Sich selbst und der Öffentlichkeit schenkt der Verein eine Holzskulptur namens „Doppel-Helix“, die am Sonntag um 11 Uhr enthüllt wird. Konzeptionelle Vorarbeit leistete der Historiker Franz-Josef Landwehr, geschaffen hat das Kunstwerk die Bildhauerin Monika Hamann. Die in sich gewundene Sprossenleiter ähnelt der gängigen Darstellung des DNA-Moleküls, bezieht sich hier aber auf die neun Ortsteile Hollages. Sie soll ein nachhaltiges Zeichen der Verbundenheit des Hollager Hofes mit den Bürgern setzen.