Kaninchenzüchter in der Haselandhalle Spring, Karnickel, spring: Bunte Vereinsschau in Wallenhorst

Nachwuchs und Hoffnungsschimmer: Die Kinder- und Jugendabteilung mit Kleinschecken und Farbzwergen (Zwergkaninchen). Foto: Andreas WenkNachwuchs und Hoffnungsschimmer: Die Kinder- und Jugendabteilung mit Kleinschecken und Farbzwergen (Zwergkaninchen). Foto: Andreas Wenk
Andreas Wenk

Wallenhorst. Der "Kaninchenzuchtverein 178 Hollage" lädt am Wochenende zu seiner 57. Vereinsschau in die Haselandhalle.

Die Besucher erwartet ein umfangreiches Familienprogramm, darunter eine Tombola mit rund 700 Preisen, vom Kerzenleuchter bis hin zur massiven Gartenbank, eine Cafeteria mit selbstgebackenem Kuchen und eine Auswahl von rund 120 Kaninchen der 42 Vereinsmitglieder. Bei Kindern dürfte vor allem der Hindernislauf der Kaninchen für Begeisterung sorgen. Dabei führen die Mitglieder der Kinder- und Jugendabteilung von Astrid Schulte-Silberkuhl ihre Kaninchen über einen grünen Teppich. Auf dem Parcours sind kniehohe Hindernis-Sprünge aufgebaut. Die Kaninchen dürfen dabei den Teppich nicht verlassen und - wie bei einem Pferdeturnier - gibt es für abgeworfene Stangen Minuspunkte.

Weitere Attraktionen für Kinder sind die Wettbewerbe im Streicheln, Knobeln und Malen. Bürgermeister Otto Steinkamp ehrt am Samstagvormittag die Gewinnerin des Vorjahres für das schönste Kaninchenbild sowie den erfolgreichsten Hollager Züchter. Den haben am Freitag zwei Punktrichter aus dem Emsland ermittelt. Dabei geht es darum, mit jeweils vier verwandten Tiere aus einer Zucht die höchste Punktzahl zu erreichen. Insgesamt können dabei 100 Punkte für Gewicht, Körperform, Fell, Farbe und Pflegezustand erzielt werden. Die Vereinsschau ist zugleich die Ausscheidung für den Bundeswettbewerb am 3. Adventswochenende in Karlsruhe. Voraussetzung ist, dass die Tiere aus eigener Zucht stammen. Wie Franz Hollermann erläutert, ist dadurch sichergestellt, dass sich niemand den Sieg erkaufen kann. Außerdem müssen unter den vier verwandten Tieren Männchen und Weibchen vertreten sein, um einen Zuchterfolg von einem Zufallstreffer unterscheiden zu können.

Wer in diesen Tagen die Haselandhalle betritt, dem schlägt der Duft von frischem Stroh entgegen. Im Foyer sind zahlreiche Biertische zum gemütlichen Beisammensein aufgebaut. Laut Hollermann sitzen dort erfahrungsgemäß Eltern und Großeltern, während sich Kinder und Enkel an den possierlichen Tierchen erfreuen.


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