Im Piesberger Schützenhaus in Osnabrück-Pye Wie Schützen beim Wappen-Schießen eine ruhige Hand beweisen

Mitglieder der fünf Pyer Vereine trafen sich zum traditionellen Glücks- und Pokalschießen im Piesberger Schützenhaus. Foto: RichterMitglieder der fünf Pyer Vereine trafen sich zum traditionellen Glücks- und Pokalschießen im Piesberger Schützenhaus. Foto: Richter

Wallenhorst. Wenn einmal im Jahr die Mitglieder der Pyer Vereine im Piesberger Schützenhaus zusammen kommen, dann ist ein ruhiges Händchen gefragt. Denn beim Glücks- und Pokalschießen wird um den Heinrich-Langkamp-Wanderpokal gerungen.

Ende September war es soweit: Die Wandergruppe "Frisch Auf", der Gesangsverein "Sängerlust Pye" der Piesberger Motorradclub Osnabrück, der Piesberger Sportverein und der Musikkorps Herold Pye waren zu Gast bei den Piesberger Schützen. Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder der örtlichen Vereine, tauschen Wanderschuh, Motorrad oder Musikinstrument gegen Luftgewehre und schlüpfen in die Rolle der ambitionierten Schützen. 

Adler aus Vereinswappen

Das besondere am Glücks- und Pokalschießen in Pye ist der Adler, denn er besteht aus einem besonderen Holz. Nicht wie sonst üblich schossen die Schützen auf Apfel, Zepter oder Krone, sondern auf die jeweiligen Vereinswappen der Teilnehmer, die um den Rumpf platziert waren. Mit gezielten Schüssen konnte sich jeder Teilnehmer beweisen. Wer dann mit dem letzten Versuch das eigene Wappen traf, hatte die Ehre für seinen Verein auf den Rumpf zu zielen. Nach dem Rupfen der Wappen und dem Abschuss des Rumpfes proklamierte Ehrenpräsident Hubert Wagner, zusammen mit dem Sportleiter Wolfgang Geppert, die siegreichen Schützen der Vereine. Die erfolgreichen Schützen beim Wappenschießen waren Philipp Schulte (Musikkorps Herold Pye), Hubert Gattmann (Wandergruppe „Frisch Auf“’), Herbert Dransmann (Gesangverein "Sängerlust Pye"), Sven Dienel (Piesberger Motorrad Club Osnabrück) und Michael Riepe (Piesberger Sportverein). 

Glücksschießen auf nummerierte Streifen

Beim anschließenden Glücksschießen schossen alle Teilnehmer fünf Mal auf durchnummerierte Streifen. Die Finesse dabei: Nur die Nachkommastellen aus der Teiler-Wertung zählten. Die drei höchsten Wertungen wurden anschließend zu einem Gesamtergebnis zusammengezählt. Den ersten Platz beim Glücksschießen erzielte Michael Richter, Präsident vom Piesberger Schützenvereins. Zweiter wurde Wolfgang Hesse vom Piesberger Sportverein und den dritten Platz belegte Hubert Broxtermann vom Piesberger Motorrad Club Osnabrück. Der begehrte „Heinrich-Langkamp-Wanderpokal“ wurde dem Vizepräsidenten und Rumpfschützen Sven Dienel vom Piesberger Motorrad Club Osnabrück überreicht.

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