Ausschuss bewilligt zusätzliche Stunde Mehr Zeit für Klimaschutz in Wallenhorster Kindergärten

Foto: Thomas Remme/Gemeinde WallenhorstFoto: Thomas Remme/Gemeinde Wallenhorst

Wallenhorst. Die Energiebeauftragten der Wallenhorster Kindergärten haben ab Anfang Oktober eine weitere Stunde pro Woche für Aktivitäten rund um das Klimaschutzprojekt zur Verfügung. Der Ausschuss für Kindergärten votierte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für den Vorschlag der Verwaltung, der mit jährlichen Mehrkosten von 1.400 Euro pro Jahr und Einrichtung verbunden ist.

„Das ist ein Aufwand in die Zukunft“, begrüßte Grünen-Ratsherrin Dagmar Wellmann die Finanzierung einer zusätzlichen Stunde für die Durchführung sowie Vor- und Nachbereitung von Aktionen, Schulungen oder Arbeitsgemeinschaften. Es sei wichtig, bereits den Kleinsten ein Gefühl zu vermitteln, welche Bedeutung ihr Handeln für die Umwelt hat.

Klimaschutzmanager Stefan Sprenger hatte zuvor erläutert, dass das Stundenkontingent nicht ausreichend sei, um eine zuverlässige Umsetzung des Klimaschutzprojektes zu gewährleisten. Das hätten Rückmeldungen aus den Einrichtungen ergeben: „Es braucht Zeit, Ideen zu entwickeln, sich einzuarbeiten und das Projekt vorzubereiten.“ Materialien lägen häufig nicht altersgerecht vor und müssten entsprechend heruntergebrochen werden. Bei Zeitmangel oder Krankheitsfällen würden Personalressourcen, die für das Klimaschutzprojekt vorgesehen waren, anders verteilt: „Aktivitäten müssen dann ausfallen oder verschoben werden“, so Sprenger weiter.

Seit September 2016 beteiligen sich die Wallenhorster Kindergärten am Klimaschutzprojekt der Gemeinde. Ziel ist unter anderem, Kindern und Erziehern aufzuzeigen, wie jeder Einzelne etwas zum Klimaschutz beitragen kann. Jeder Kindergarten hat für das Projekt einen Ansprechpartner, den sogenannten Energiebeauftragten, ernannt.


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