15 Kinder und 65 Erwachsene am Start Spendenlauf in Wallenhorst: Von Kreisel zu Kreisel für den guten Zweck

Von Feline Engling Cardoso

Jung und Alt am Start: 15 Kinder und 65 Erwachsene schnürten für die gute Sache ihre Laufschuhe. Foto: Feline Engling CardosoJung und Alt am Start: 15 Kinder und 65 Erwachsene schnürten für die gute Sache ihre Laufschuhe. Foto: Feline Engling Cardoso

Wallenhorst. Bei sommerlichen Temperaturen nahmen gut 15 Kinder und 65 Erwachsene die Beine in die Hand und schwitzten beim Spendenlauf für sozial benachteiligte Kinder. Der Wallenhorster Kreisellauf fand erstmals als Abendlauf statt. Dennoch starteten weniger Läufer als im Vorjahr.

Am Freitagabend um 18 Uhr fiel der Startschuss auf dem Sportgelände des TSV Wallenhorst. Begleitet von Jugendlichen und Erwachsenen, drehten beim Kinderlauf zunächst die Kleinsten eine 400 Meter lange Runde auf dem Sportplatz. Anschließend nahmen die größeren Kreiselläufer Kurs auf die bewährte 2,5 Kilometer lange Strecke: über die Mirower Straße und Große Straße bis zum Kreisverkehr an der Tankstelle. Von dort weiter über den Boerskamp und die Maria-Montessori-Straße Richtung Pyer Kirchweg, durch den Kreisel Niedersachsenstraße, zum Sportplatz und zurück zum Startpunkt. Dabei konnte jeder Läufer selbst entscheiden, ob er eine, zwei oder maximal vier Runden durchhielt. 

Ohne Zeitmessung

Es ging hier nicht um das schnellstmögliche Erreichen der Zielgeraden. „Ein sportliches Event, ganz ohne Zeitmessung“, begrüßte Bürgermeister Otto Steinkamp, der ebenfalls seine Laufschuhe angezogen hatte, die Anwesenden. Stattdessen zählte das Engagement, das Dabeisein. Gelaufen wurde für den guten Zweck. Startgeld und Erlös werden wie immer geteilt. Die eine Hälfte fließt in das von John McGurk gegründete Projekt „Sportler 4 a childrens world“, die andere an beteiligte Kindergärten, Schulen, Vereine und Verbände. Viele Dienstleister, Gewerbetreibende, Handwerker und mittelständische Unternehmen unterstützen den Lauf mit ihrer Spende.

Für die gute Sache

Zum vierten Mal dabei waren Werner und Kurt, zwei gut gelaunte 60-jährige aus Hollage. Trotz zeitlicher Veränderung sei man motiviert bei der „Aktion für einen guten Zweck mitzulaufen“, so Werner. Die fünfjährige Airi lief in ihrem zarten Alter bereits zum dritten Mal mit ihrer Mutter Iris Brink mit. Trotz Freitagabendmüdigkeit. Der Lauf sei eine „tolle Sache als Eltern gemeinsam mit den Kindern Sport zu machen, für einen guten Zweck“, beschrieb Iris Brink ihre Motivation. Zum ersten Mal unter den Läufern war Ralf Krüger, Fitness- und Reha-Trainer bei Promod, mit seinem acht-köpfigen Mitarbeiterteam. Er habe dies zusammengetrommelt um „dabei zu sein und etwas für die gute Sache zu tun“, so Krüger.

Weniger Starter

Organisiert wurde der Spendenlauf wie zuvor vom Marketingverein „Wir für Wallenhorst“  mit Unterstützung der Vereine „Sportler 4 a childrens world“ und TSV Wallenhorst sowie der Gemeinde Wallenhorst. Mit der zeitlichen Verlegung auf Freitagabend wollten die Organisatoren mehr Teilnehmer für den Lauf begeistern, Kinder wie Berufstätige gleichermaßen ansprechen. Erklärungen für die vergleichsweise geringe Resonanz (gut 130 Läufer 2018) hatte Detlef Kösters, stellvertretender Vorsitzender von „Sportler 4 a childrens world“, nicht. Er bedauerte, dass nur wenige Kinder unter den Abendläufern waren. Enttäuscht sei er aber nicht. Es wurde gemutmaßt, dass die warmen Temperaturen und andere zeitnahe Laufveranstaltungen dazu beitrugen. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.


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