Das große Fest zum Ferienspaß-Ende Belmer, Bissendorfer und Wallenhorster feiern gemeinsam ein Abschlussfest

Ein Klassiker und immer noch sehr beliebt: Noah (3) ließ sich beim Abschlussfest des Ferienspaßes als Spiderman schminken. Foto: Claudia SarrazinEin Klassiker und immer noch sehr beliebt: Noah (3) ließ sich beim Abschlussfest des Ferienspaßes als Spiderman schminken. Foto: Claudia Sarrazin

Wallenhorst. Das große Abschlussfest des Wallenhorster Ferienspaßes hat Tradition. Seit 2016 steigt die Abschlussparty direkt am Jab2, und es kommen inzwischen nicht mehr nur Wallenhorster Ferienspaßkinder. In diesem Jahr feierten sieben Ferienspaß-Kinder aus Belm und drei aus Bissendorf mit.

 Spiel und Spaß gehören zum großen Abschlussfest des Ferienspaßes in Wallenhorst traditionell mit dazu. In diesem Jahr ließ sich die Liste um Glück mit dem Wetter ergänzen. Zwar hatten der Wallenhorster Jugendpfleger Jürgen Abelnd sowie die Mitarbeiter des Jab2 und die ehrenamtlichen Helfer mit Blick auf den Himmel die Hüpfburg nicht aufgebaut, doch am Ende blieb es den ganzen Nachmittag trocken.  

Ein Einhorn an der Leine

Die jungen Festbesucher konnten sich auch so über ein abwechslungsreiches Programm freuen: Auf der Wiese neben dem Jab2 standen ein Zelt zum Bullenreiten und eine Rutschbahn. Zudem konnten die Kinder mit Diabolos und andere Spielsachen ihr Talent zum Jonglieren testen. Und vor dem Ballonkünstler Patrick Hawighorst stand regelmäßig eine lange Schlange. Darin wartete unter anderem Pia (6). Als sie an der Reihe war, wünschte sie sich ein „Einhorn mit Leine“. Einhörner hatte Hawighorst an diesem Tag schon einige fabriziert, Pias war jedoch das einzige mit einer Leine – natürlich in Rosa.

Foto: Claudia Sarrazin

Zuvor war Pia schon mit Neele (9), Nathalie (9) und Lara (1) gerutscht. Die Kinder hatten viel Spaß dabei. Für Pia war die Bahn eindeutig das Beste des Nachmittags – zusammen mit der Tatsache, dass die Kinder so oft rutschen konnten wie sie wollten und in verschiedenen Kombinationen. So wie Neele fuhren die älteren alle mal mit Lara.  

Foto: Claudia Sarrazin

Für Eltern und Großeltern hatte die Organisatoren des Festes einen Pavillon mit Bierzeltgarnituren aufgestellt. Außerdem gab es Kaffee und Kaltgetränke sowie Kuchen und Süßigkeiten, unter anderem das ebenso bunte wie süße Slush Eis. Für eine extra Portion Süßigkeiten sorgten der stellvertretende Wallenhorster Bürgermeister Alfons Schwegmann (Foto) und Rüdiger Mittmann, Fachbereichsleiter Bürgerservice Wallenhorst.

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Niklas (9) und Simon (8) antworteten zwischendurch auf die Frage, welche Ferienspaß-Aktionen ihnen am meisten Spaß gemacht hatten: „Der Niedrigseilgarten.“ Das Beste am Abschlussfest war für Simon, dass er seine Erzieherin aus der Kita wieder getroffen hatte. Aktuell überlegten die Jungs, ob sie Bullenreiten sollten. Vorher schauten sich das Tier jedoch erst einmal genauer an. Ou Na (12) war fruchtlos und sehr begeistert vom Bullenreiten. Sie legte später noch eine zweite Runde ein. 

Foto: Claudia Sarrazin

Ou Na war gemeinsam mit Rabea (11) und Jarne (8) sowie der Jugendpflegerin Alexandra Neumann-Hillebrand aus Bissendorf zum Ferienspaß gekommen. Während die Rabea sich eine Luftballonblume geholt hatte, und Ou Na zwischen dem Bullenreiten zu ersten Mal ein Diabolo testete, war Jarne im Jab2 unterwegs. Denn Jugendzentrum ging das Fest weiter: Hier konnten sich die Kinder schminken lassen oder auch Sonnenschilder selbst gestalten. Jarne (links)entschied sich für eine Spiederman-Bemalung – genauso wie Noah (3).  

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Bissendorfer und Belmer feiern mit

Nicht nur Bissendorfer, auch sieben Ferienspaß-Kinder aus Belm waren zum Abschlussfest gekommen. „Das Fest ist der Renner, und wir haben immer Wartelisten für den Termin“, berichtete Sabrina Rolf vom Verein Pro Belmer Jugend.

Nach dem Ferienspaß folgt der Schulbeginn

Cederik (11) probierte beim Abschlussfest fast alles aus und hatte viel Spaß auf der Rutschbahn. Zum Schluss ging er sogar mit dem Hut des Ballonkünstlers nach Hause. Zuvor beantwortete er aber noch die Frage, welches der Ferienspaß-Angebote besonders toll gewesen sei: „Die Aktion ab in die Boote“, so Cederik. Diese hatten die DLRG Osnabrück und der Osnabrücker Motor-Yacht-Club organisiert. Nach dem Ende des Ferienspaßes freute Cederic sich nun auf den Schulbeginn und sein Lieblingsfach Werken.

Foto: Claudia Sarrazin
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