Gute Atmosphäre Wallenhorster Klib gut besucht: Schausteller zufrieden

Von Feline Engling Cardoso

Das Wetter spielte dieses Jahr bei der Wallenhorster Klib fast alle drei Tage mit.Foto: Feline Engling CardosoDas Wetter spielte dieses Jahr bei der Wallenhorster Klib fast alle drei Tage mit.Foto: Feline Engling Cardoso

Wallenhorst. Drei Tage wurde in Wallenhorst wieder Kirmes gefeiert. Mit neuem Konzept und altbewährten Klassikern lockte die 52. Klib jung und alt auf die Große Straße. Tausende Besucher und zufriedene Schausteller, resümierten die Veranstalter. Dabei hatte man sich im Vorfeld nicht nur Sorgen um das Wetter gemacht.

„Das Wetter ist gut, aber es gibt keine Ballons mehr. Wir bewegen uns auf ganz dünnem Eis“, hatte Dirk Detmer, Marktmeister der Klib, noch kurz vor der Eröffnung am frühen Freitagnachmittag eingeräumt. Mit der langjährigen Eröffnungstradition, dem beliebten Luftballonwettbewerb, wurde dieses Jahr gebrochen, der Umwelt zur Liebe. Ein Abschied der einigen nicht leicht fiel, insgesamt aber auf Verständnis unter den Besuchern stieß. Mit der Zappeltiershow wurde ein neues Eröffnungskonzept gewagt. Wallenhorsterin Simone Wehberg wurde mit der jährlichen Luftballonaktion groß. Sie vermisse die Ballons dieses Jahr schon, könne die Entscheidung der Gemeinde aber gut nachvollziehen, so Wehberg. Ihre siebenjährige Tochter Charlotte fand es „schade mit den Ballons“, das Alternativprogramm gefiel ihr aber gut: „das Zappeltier ist cool“. Gut auf die Luftballons verzichten konnte Dmitrij Schiebe aus Rulle. Er war mit seiner fünfjährigen Tochter Lucy da und fand, „Frank & seine Freunde machen einfach Spaß, vor allem den Kindern“. Weniger angetan war Sabrina Rumbelow, mit ihren Kindern, acht und zehn Jahre. „Enttäuschend“ fand Rumbelow die Änderung, die nur auf kleinere Kinder abziele. Sie regte an „zu überlegen wie auch größere Kinder miteinbezogen werden können“.


Die Wallenhorsterin Charlotte Wehberg (7) fand es zwar „schade um die Ballons“, das Zappeltier von "Frank & seinen Freunden" aber „cool“. Foto: Feline Engling Cardoso

Das Wetter spielte dieses Jahr fast alle drei Tage mit. Erst Sonntagabend wurde es ein bisschen nass. Bei guter Atmosphäre feierten tausende Besucher auf der Großen Straße, im Festzelt und in den Gaststätten. Seitens der Organisatoren war man zufrieden. Das neue Konzept, die attraktiven Großfahrgeschäfte nicht wie in den Vorjahren konzentriert anzuordnen, sondern auf den südlichen und nördlichen Klib-Eingang zu verteilen, sei aufgegangen, resümierten Rüdiger Mittmann, Fachbereichsleiter Bürgerservice und Soziales, und Detmer. Freitag und Samstag „war die Klib bis nach Mitternacht gut besucht“ und die „Stimmung gut“, zog Mittmann positive Bilanz.

Foto: Feline Engling Cardoso

Auch die über 60 Schausteller waren insgesamt zufrieden. Altbewährte Fahrgeschäfte wie „Break Dance“, Autoscooter und „Musikexpress“ liefen gut, besonders vom späten Nachmittag bis etwa 22 Uhr. Beim „Musikexpress“ der Familie Ahrend-Noak war man „zufrieden“. „Nicht beschweren“ konnte man sich beim „Break Dance“. Auch beim diesjährigen Neuzugang „Crazy Dancer“, war Manuel Freiwald „zufrieden“. Frau Dohrenkamp vom Autoscooter war „insgesamt zufrieden“, erzählte aber dass die meisten Fahrgeschäfte gegen 00.30 Uhr den Betrieb eingestellt hätten. Den Schaustellern war selbst überlassen bis 3 Uhr weiterzumachen.

Auch am letzten Klib-Tag war viel los. Der verkaufsoffene Sonntag, initiiert vom Marketingverein „Wir für Wallenhorst“, bot einen zusätzlichen Anreiz.


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