Grab aus der Trichterbecherkultur 5500 Jahre altes Steinpflaster in Rulle neu verlegt

Ein großes Team hat sich um die neue Zugänglichkeit verdient gemacht. Foto: Gemeinde Wallenhorst/ThöleEin großes Team hat sich um die neue Zugänglichkeit verdient gemacht. Foto: Gemeinde Wallenhorst/Thöle
Thomas Remme

Wallenhorst. Wo heute zahlreiche Häuser stehen und das Leben blüht, war einst ein Friedhof. Dies bestätigten Ausgrabungen der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück, die vor 19 Jahren das Steinpflaster einer Grabstelle im Ruller Esch freilegte. Das Pflaster stammt wahrscheinlich aus der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur (circa 3500 bis 2800 vor Christus). Jetzt wurde es neben den nahegelegenen Helmichsteinen neu verlegt.

Bei dem Steinpflaster in der Größe von etwa 3,50 mal 1,80 Meter geht die Archäologie davon aus, dass der Verstorbene in einem Baum- oder Holzbohlensarg auf dem Pflaster innerhalb einer kistenartig erhöhten Steineinfassung beigesetzt wurde.

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