Mit roter Mütze auf dem Kanal Traditionelles Nikolausrudern des Carolinums Osnabrück

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Spaß trifft Sport: Zum 21. Mal fand jetzt das traditionelle Nikolausrudern der Ruderriege des Gymnasiums Carolinum Osnabrück statt. Foto: David EbenerSpaß trifft Sport: Zum 21. Mal fand jetzt das traditionelle Nikolausrudern der Ruderriege des Gymnasiums Carolinum Osnabrück statt. Foto: David Ebener

Wallenhorst. Zum 21. Mal fand jetzt das traditionelle Nikolausrudern der Ruderriege des Gymnasiums Carolinum Osnabrück auf dem Stichkanal zwischen Osnabrück und Hollage statt. An der Hollager Schleuse wurden sie vom Nikolaus empfangen.

"Hier teilzunehmen ist Ehrensache für unsere Schülerinnen und Schüler" betonte Schulleiter Helmut Brandebusemeyer, der wie jeder Schulvertreter mit der gewünschten roten Nikolausmütze die Ruderer vor der Hollager Schleuse willkommen hieß. 

Gleich nach Schulschluss hatten sich die 111 Ruderer zum Bootshaus in Eversburg aufgemacht, um sich in 22 Booten, von Einer bis zum Achter, auf den gut 3,5 Kilometer langen Wasserweg zu machen. Boot für Boot wurde von den zahlreichen Eltern, Geschwistern und Freunden begrüßt. Dabei wurde es auf dem 34 Meter breiten Kanal auch schon mal eng für die zahlreichen Boote, schließlich galt es, sich nach der Einfahrt auch gleich wieder für den Rückweg in Richtung Eversburg zu drehen.  

Foto: David Ebener


Mit einem dreifachen "Carolinum - hohoho" begrüßte der Nikolaus, dessen Klang der Stimme alle Beteiligten ganz klar an Erhard Leder, dem Vater des Ruderers Roland Leder, erinnerte, die Schüler. In Versform hieß der Nikolaus die zehn- bis achtzehnjährigen Schüler willkommen. Dabei wurde der weihnachtliche Gast von einem erfahrenen Ruderer unterstützt. Peter Poppe, ehemaliger Schüler, zuvor international aktiver Steuermann und heutiger ehrenamtlicher Trainer der Ruderriege sorgte dafür, dass es dem Nikolaus von Megafon bis zum Süßigkeitenkorb an nichts fehlte.  

Nikolausrudern des Carolinums am 08.12.2016 auf dem Stichkanal an der Hollager Schleuse in Osnabrück-Wallenhorst. Foto: David Ebener


"Gerade für die Jüngsten ist es immer das erste große Ziel, am Nikolausrudern teilzunehmen" erklärte der Protektor der Ruderriege, Peter Tholl. Da die Saison auf dem Wasser im September geendet habe, hätten gerade die Fünftklässler, die ja wiederum erst seit August an der Schule und damit in der Ruderriege seien, eine ganz besondere Leistung erbracht, so der Trainer und Lehrer nicht ohne Stolz. 

Mit den besten Wünschen für die Heimfahrt und natürlich der Saison im nächsten Jahr entließ der Nikolaus die Ruderer dann wieder in Richtung Bootshaus, wo die Eltern bereits mit Kuchen und Kakao warteten. Und so machten sich die Ruderer, die tatsächlich allesamt rote Mützen trugen, mit kräftigen Ruderschlägen wieder auf den Weg. Darüber, dass ohne Ausnahme jeder mit roter Mütze gekommen sei, freute sich Schulleiter Brandebusemeyer besonders. "Es hat sich keiner gescheut, in roter Nikolausmütze anzutreten, das ist nicht selbstverständlich" so Brandebusemeyer, schließlich würde das der ein oder andere vielleicht nicht so "cool" finden. Das jetzt alle mitmachten, fand der Schulleiter "cool". 


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