Baum des Jahres 2018 Esskastanie am Heimathaus Hollager Hof gepflanzt

Meine Nachrichten

Um das Thema Wallenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Esskastanie als Baum des Jahres 2018 hat einen würdigen Platz im Garten des Heimathauses Hollager Hof gefunden. Der Umweltbeauftragte Udo Stangier (links) zeigt schon einmal, welche Früchte demnächst zu erwarten sind. Eine Schippe Erde fürs gute Anwachsen spendieren (von links) Stefan Gutendorf, Hubert Pohlmann, Guido Pott, Josef Pott und Bürgermeister Otto Steinkamp. Foto: Joachim Dierks.Die Esskastanie als Baum des Jahres 2018 hat einen würdigen Platz im Garten des Heimathauses Hollager Hof gefunden. Der Umweltbeauftragte Udo Stangier (links) zeigt schon einmal, welche Früchte demnächst zu erwarten sind. Eine Schippe Erde fürs gute Anwachsen spendieren (von links) Stefan Gutendorf, Hubert Pohlmann, Guido Pott, Josef Pott und Bürgermeister Otto Steinkamp. Foto: Joachim Dierks.

Wallenhorst. Die Gemeinde Wallenhorst hat vier Esskastanien von der Naturschutzstiftung des Landkreises spendiert bekommen. Die Ess- oder Edelkastanie ist der Baum des Jahres 2018. Ein Exemplar wurde jetzt im Garten des Heimathauses Hollager Hof gepflanzt.

Die anderen drei werden ein Plätzchen im Bürgerpark Hollage-Ost, an der Hofstelle Duling und an Rulles Parkallee finden. Der Baum für das Hollager Heimathaus war der erste. Deshalb begrüßten ihn nicht nur die Vorstandsmitglieder des Heimat-, Kultur- und Wandervereins Hollager Hof, sondern auch Bürgermeister Otto Steinkamp und mehrere Ratsmitglieder. Der Umweltbeauftragte der Gemeinde, Udo Stangier, hatte einige persönlich von ihm geröstete Esskastanien mitgebracht, um schon einmal einen Vorgeschmack auf die zukünftig zu erwartenden Ernten zu geben.

Baum der Zukunft?

Stangier sieht in der Esskastanie nicht nur den Baum des Jahres 2018, sondern den der Zukunft überhaupt. Denn im Zuge der Klimaerwärmung dürfte er sich in unseren Breiten zunehmend wohl fühlen. Er stammt eigentlich aus Ost-Anatolien. Mit Hilfestellung der Griechen und der Römer gelangte er, der eigentlich das mediterrane Klima liebt, auch bis in unsere Gefilde. Am Oberrhein etwa ist er recht verbreitet. Sein Holz übertrifft in puncto Widerstandsfähigkeit sogar das der Eiche. Es wird gern genommen für die Stützpfähle im Weinberg, hat aber auch einen hohen Heizwert und eignet sich daher als Pellets-Lieferant. Die Bienen schätzen die Blütenstände im Frühjahr und die Menschen die leckeren Früchte im Herbst.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN