Kolpingsfamilie Hollage reagiert Kritik an den Preisen für Wasser auf dem Hollager Oktoberfest

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Auf dem Hollager Oktoberfest gibt es keineswegs nur Bier. Die alkoholfreien Alternativen sind sogar etwas, wenn auch nicht viel, günstiger als vergleichbare Mengen GerstenaftFoto: André HavergoAuf dem Hollager Oktoberfest gibt es keineswegs nur Bier. Die alkoholfreien Alternativen sind sogar etwas, wenn auch nicht viel, günstiger als vergleichbare Mengen GerstenaftFoto: André Havergo 

Wallenhorst. Ein Liter Paulaner für zehn Euro – das ist fast das Preisniveau der Original-Wiesn in der Bayernmetropole. Aber dass ein Liter ordinäres Mineralwasser auf dem stets gut besuchten Oktoberfest der Kolpingsfamilie Hollage angeblich genau so viel kostet wie der alkoholische Gerstensaft – darüber regen sich in den sozialen Netzwerken viele auf.

„Preise für Bier grenzwertig, aber für alkoholfreie Getränke unverschämt“, meinte nicht nur ein Facebook-Nutzer in der Gruppe „Du lebst schon lange in der Gemeinde Wallenhorst...“.

Heiner Placke, Vorsitzender der veranstaltenden Kolpingsfamilie Hollage, weist diese Kritik entrüstet zurück: „Das stimmt definitiv nicht! Wir achten immer darauf, dass nicht alkoholische Getränke mindestens 80 Cent weniger kosten als Bier“, sagte er auf Nachfrage.

Verantwortlich für die Getränkepreise sei zwar nicht die Kolpingsfamilie, sondern der Zeltbetreiber. Aber gerade in diesem Jahre habe man mit dem vereinbart, gerade auch bei Wasser auch kleine Flaschen mit 0,5 und 0,2 Liter anzubieten. Und dieses Angebot sei auch angenommen worden von den Gästen. (Weitergucken: „O’zapft is“ in Hollage: die Bilder vom Freitag)

Mitorganisator André Thöle verweist darauf, dass der Aufwand, etwa für den Aufbau des Zeltes, der allein drei Wochen gedauert habe, die Gage der Band und die Kosten für den Sicherheitsdienst, so oder so der gleiche sei: „Ob die Leute nun Wasser trinken, weil sie noch Auto fahren müssen oder Bier.“ Die alkoholfreien Getränke seien ja schon günstiger als die mit Prozenten. Noch günstiger könne man die Preise nicht machen: „Dann rechnet sich das nicht.“


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